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Mehr als 30 Millionen Euro für Breitbandausbau im Landkreis

Symbolbild: Kim Enderle

So viel Geld floss noch nie auf einmal in Breitband-Projekte im Kreis Ravensburg. Knapp 31,2 Millionen Euro sind die Förderbescheide wert, die heute bei einer Videokonferenz des Innenministeriums übergeben wurden. Das haben die Landtagsabgeordneten Manne Lucha und August Schuler in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

„Der Zweckverband Breitbandversorgung im Kreis Ravensburg hat heute vom Innen- und Digitalisierungsministerium Förderbescheide in Höhe von insgesamt 31,2 Millionen Euro erhalten“. Dies teilen die Ravensburger Wahlkreisabgeordneten August Schuler MdL und Manne Lucha MdL in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Vor allem im Schussental werden noch unversorgte Bereiche angeschlossen. August Schuler: „Allein 20,6 Millionen Euro werden in der Stadt Ravensburg und 9,24 Millionen Euro in der Stadt Weingarten investiert“. Manne Lucha ergänzt: „Auch im ländlichen Nordwesten unseres Landkreises wird kräftig investiert: gut 232.000 Euro gehen in die Gemeinde Fleischwangen, 60.000 Euro nach Boms und etwas mehr als eine halbe Million Euro nach Guggenhausen“.

Schuler und Lucha: „Die hohe Investitionssumme ist für unsere Region außerordentlich bedeutend. Sie zeigt, dass Stadt und Land bei der Digitalisierungsstrategie des Landes auch in der neuen Legislaturperiode gleichermaßen berücksichtigt werden“.

Digitalisierungsminister Thomas Strobl betonte: „Beim Breitbandausbau drücken wir fest aufs Gaspedal, denn wir wollen eine flächendeckende gigabitfähige Breitbandinfrastruktur im Land so schnell es geht auf den Weg bringen. Für die Landesregierung ist die Versorgung mit Breitbandanschlüssen Daseinsvorsorge – von der Bedeutung praktisch vergleichbar mit der Versorgung mit Gas, Wasser oder Strom. Die ausgebaute digitale Infrastruktur wird die Unternehmen wettbewerbsfähig halten, die Chancengleichheit zwischen Stadt und Land verbessern und die Gemeinden beim demografischen Wandel begleiten“

Die Regierungsfraktionen im baden-württembergischen Landtag haben sich im aktuellen Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, bis 2025 einen flächendeckenden Ausbau mit Gigabit-Netzen zu erreichen. Überall dort, wo kein privatwirtschaftlicher Netzausbau stattfindet, investiert das Land enorm in den kommunalen Breitbandausbau. Auch mit den aktuellen Bewilligungen können wichtige Projekte umgesetzt werden. Wieder werden weiße Flecken verschwinden, Schulen, Betriebe und viele Privathaushalte erhalten ihre Anschlüsse.

Der Breitbandausbau ist eingebettet in die Maßnahmen der Digitalisierungsstrategie digital@bw des Landes Baden-Württemberg. Seit dem Start von digital@bw sind bisher rund 1 Milliarde Euro in Projekte der Digitalisierungsstrategie des Landes investiert worden. Zudem wurden über 3 Milliarden Euro seit 2016 an Landes- und Bundesmitteln für den kommunalen Breitbandausbau verwendet. Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite von digital@bw.

In den vergangenen fünf Jahren hat die grün-schwarze Landesregierung bereits mehr als 2.630 kommunale Ausbauprojekte für den Breitbandausbau unterstützt. Insgesamt wurden von 2016 bis zum Ende der vergangenen Wahlperiode über 1,16 Milliarden Euro allein an Landesgeld in den Breitbandausbau investiert. Hinzu kamen nochmals über 1,5 Milliarden Euro an Bundesmitteln. In der neuen Wahlperiode wurde dieser Weg konsequent fortgesetzt. So konnten bereits 339 Förderanträge mit einem Volumen von über 400 Millionen Euro bewilligt werden. Nun kommen die aktuellen Projekte hinzu.

 

 

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