Meldungen aus dem Stadtgebiet Weingarten vom Montag, 5. Oktober 2026
E-Scooter-Fahrer unter Drogeneinfluss will vor Blutentnahme flüchten
Vor der anstehenden Entnahme einer Blutprobe wollte ein 20-Jähriger flüchten, der von Beamten des Polizeireviers Weingarten am Sonntagnachmittag auf seinem E-Scooter kontrolliert wurde. Der junge Mann hatte an seinem E-Scooter kein Versicherungskennzeichen angebracht, konnte bei der Kontrolle jedoch einen gültigen Versicherungsschutz für das Fahrzeug nachweisen. Folgenlos blieb die Kontrolle für den 20-Jährigen dennoch nicht: Die Beamten stellten bei der Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln fest und führten mit dem E-Scooter-Fahrer einen Drogenvortest durch, der auf Cannabis anschlug. Als die Polizisten die Entnahme einer Blutprobe anordneten, wollte sich der Betroffene aus dem Staub machen, was ihm jedoch nicht gelang. Wie sich schnell herausstelle, hatte der bereits polizeibekannte 20-Jährige eine kleinere Menge Cannabis bei sich und damit gegen eine gerichtliche Auflage verstoßen. Wegen des Führungsverstoßes kommt auf den deutschen Staatsangehörigen nun eine Strafanzeige zu, seine Fahrt unter dem Einfluss berauschender Mittel hat eine Anzeige an die Bußgeldstelle zur Folge.
Bei Unfall geflüchtet – Fahrer alkoholisiert
Unfallflucht hat ein 50-Jähriger am Sonntagabend auf dem Gelände einer Tankstelle in der Abt-Hyller-Straße begangen, als sein Gegenüber auf die polizeiliche Unfallaufnahme bestand. Der Mitsubishi-Fahrer touchierte beim Ausparken einen geparkten VW und bot dem Fahrer des Wagens dann 200 Euro zur Begleichung des Sachschadens an. Als der VW-Fahrer dies ablehnte und die Polizei verständigen wollte, machte sich der Unfallverursacher davon. Der Grund für die Flucht stand kurz darauf fest: Eine Streife des Polizeireviers Weingarten kontrollierte den 50-Jährigen an seiner Wohnanschrift und ordnete bei ihm eine Blutentnahme an, da er augenscheinlich deutlich alkoholisiert war. Den Sachschaden am VW schätzen die Beamten derweil auf deutlich über eintausend Euro. Gegen den 50-Jährigen wurde eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens von der Unfallörtlichkeit eingeleitet. Der Führerschein des serbischen Staatsangehörigen wurde in diesem Zuge von den Polizisten unmittelbar beschlagnahmt.

