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TWS setzt bei Gas auf langfristige Beschaffung

Symbolbild: KI generiert

Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten haben die Preise an den internationalen Energiemärkten seit März in Bewegung gebracht. Die Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) setzt bei der Energiebeschaffung seit Jahren auf eine langfristige Strategie. Das Unternehmen beschafft die erforderlichen Mengen schrittweise über längere Zeiträume. Dadurch wirken kurzfristige Preissprünge an den Märkten gedämpft.

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„Die Energiemärkte reagieren sensibel auf geopolitische Ereignisse. Unsere Beschaffungsstrategie hilft uns, die Preise für unsere Kundinnen und Kunden stabiler und besser planbar zu halten“, erklärt Robert Sommer, Bereichsleiter Markt bei der TWS.

Preisschwankungen werden abgefedert
Statt den gesamten Gasbedarf kurzfristig einzukaufen, beschafft die TWS Teilmengen nach und nach. Steigen die Großhandelspreise plötzlich, betrifft dies nur den Anteil, der zu diesem Zeitpunkt neu beschafft wird. Auch sinkende Marktpreise wirken schrittweise auf die Gesamtkosten. Die TWS hat die erforderlichen Gasmengen für ihre Kundinnen und Kunden vertraglich gesichert. Kurzfristige Auswirkungen der aktuellen Preisbewegungen ergeben sich für Verträge mit bestehender Energiepreisgarantie daher nicht. Bleiben die Großhandelspreise länger hoch, fließt dies nach und nach in die künftigen Beschaffungskosten ein. „Die Marktbewegungen zeigen, wie wichtig es für Deutschland ist, unabhängiger von Importen fossiler Energieträger und den Auswirkungen internationaler Krisen zu werden“, sagt Robert Sommer. Die TWS baut deshalb ihre Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und die Wärmenetze weiter aus. Gemeinsam mit regionalen Erzeugern bereitet die TWS Netz die Einspeisung von Biomethan in ihr Gasnetz ab 2027 vor.