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Ravensburg

Polizeibericht Ravensburg

Meldungen der Polizei vom Montag, 2. März 2020

Radfahrunfall fordert zwei Verletzte
Zwei verletzte Fahrradfahrer forderte ein Verkehrsunfall am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr in der Meersburger Straße. Die beiden 49 und 68 Jahre alten Männer befuhren mit ihren Pedelecs den Radweg entlang der Meersburger Straße in stadteinwärtiger Richtung und unterhielten sich. Hierbei stießen sie mutmaßlich aufgrund Unachtsamkeit aneinander und kamen beide zu Fall. Während sich der Jüngere leichtere Verletzungen zuzog, fiel der Ältere so unglücklich, dass er mehrere Frakturen erlitt. Beide wurden vom hinzugerufenen Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Höhe des an den Pedelecs entstandenen Sachschadens ist derzeit nicht bekannt.

Fahrzeugbrand
Mutmaßlich aufgrund eines technischen Defekts kam es am Sonntagvormittag gegen 11.45 Uhr auf dem Marienplatz zu einem Fahrzeugbrand. Der 60-jährige Pkw-Lenker hatte seinen Wagen geparkt und war gerade beim Geldabheben, als er plötzlich eine Rauchentwicklung im Bereich des Motorraums feststellte. Der daraufhin alarmierten Freiwilligen Feuerwehr Ravensburg gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das Fahrzeuginnere zu verhindern und den Brand zügig zu löschen. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro, verletzt wurde niemand.

Exhibitionist
Zeugen sucht die Polizei zu einem Vorfall, der sich am Sonntagvormittag gegen 10 Uhr im Tobelweg ereignet hat, vom Westfriedhof kommend in Richtung Seniorenzentrum in der Weststadt. Den Angaben einer Zeugin zufolge wurde diese auf einen Mann aufmerksam, der mit heruntergelassener Hose an seinem Genital manipulierte. Derselbe Unbekannte war ihr bereits vor mehreren Wochen an derselben Stelle in ähnlich eindeutiger Körperhaltung aufgefallen. Der Mann wird wie folgt beschrieben: etwa 30 bis 40 Jahre alt, mittelgroß, schlank, mit dunklem kurzem Haar. Personen, die ähnliche Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Identität des Unbekannten geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Ravensburg unter Tel. 0751/803-0 zu melden.

Sachbeschädigung
Im Laufe des vergangenen Wochenendes warf ein unbekannter Täter zwei etwa faustgroße Steine gegen eine Glasscheibe am Seiteneingang eines Lebensmitteldiscounters in der Meersburger Straße. Hierdurch wurde das äußere Glas der Doppelverglasung stark beschädigt, es entstand erheblicher Sachschaden. Das Polizeirevier Ravensburg ermittelt und sucht Zeugen der Tat. Diese werden gebeten, sich unter Tel. 0751/803-0 zu melden.

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
Unter anderem wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt das Polizeirevier Ravensburg gegen einen 29-Jährigen. Der Mann war am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr als Mitfahrer in einem Pkw auf der Meersburger Straße unterwegs, als es zwischen dem 39-jährigen Fahrer und ihm zu einem Streit kam. Nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung schlug der 29-Jährige dem Fahrer schließlich mehrfach vom Rücksitz aus mit der Faust gegen den Kopf, sodass dieser mehrfach mit dem Pkw auf die Gegenfahrspur kam und nur knapp einen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug verhindern konnte. Anschließend gelang es dem 39-Jährigen, den Pkw sicher anzuhalten. Das Polizeirevier Ravensburg ermittelt in dem Fall und sucht Fahrzeuglenker, die möglicherweise durch das Ausweichen des VW Golf auf die Gegenfahrspur gefährdet wurden. Diese werden gebeten, sich unter Tel. 0751/803-0 zu melden.

Volltrunken Passanten und Rettungskräfte beleidigt
Mit einer Atemalkoholkonzentration von über 2,7 Promille lag ein 46-jähriger Mann am Samstagnachmittag vor einer Parkbank auf dem Fußweg der Karlstraße. Gegenüber mehreren Passanten, die dem Mann helfen wollten, reagierte dieser unmittelbar aggressiv und beleidigend. Die Besatzung eines hinzugerufenen Rettungswagens der Johanniter beleidigte der 46-Jährige ebenfalls. Durch eine Streifenwagenbesatzung wurde der Betrunkene schließlich in Gewahrsam genommen. Auch die Polizeibeamten beleidigte der Mann fortwährend. Er musste zunächst einige Stunden in der Ausnüchterungszelle verbringen, bevor sich ein Angehöriger bereit erklärte, ihn in seine Obhut zu nehmen. Der 46-Jährige gelangt nun entsprechend zur Anzeige.

 

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