Die Sparkassengalerie präsentiert ab dem 20. April die Konstanzer Künstlerin Susanne Kiebler mit ihrer Ausstellung „Rachel, Caspar F. und ich“. In ihrer neuen Serie greift Kiebler auf historische Vorbilder zurück – die niederländische Stillebenmalerin Rachel Ruysch und der romantische Landschaftsmaler Caspar David Friedrich – und setzt diese in ein zeitgenössisches Licht.
Susanne Kiebler, die seit ihren Studienjahren an der Münchener Akademie der Künste ihren ganz eigenen, expressiven Stil entwickelt hat, kombiniert in ihren Arbeiten abstrakte Farbfelder mit figürlichen Elementen, die an alltägliche Objekte erinnern. Ihre Werke entstehen aus fotografischen Ausgangsmaterialien, deren formale Qualitäten sie in großzügige malerische Ausschnitte übersetzt. Besonders die Wechselwirkungen von Licht und Schatten sowie die feinen Abstufungen von Grautönen spielen dabei eine zentrale Rolle. Aus der Spannung zwischen Gegenständlichkeit und Auflösung entwickelt sie eine Bildsprache, die sich bewusst zwischen Erinnerung, Beobachtung und malerischer Geste bewegt.


