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Brand in stahlverarbeitendem Betrieb

Löschfahrzeug und Großlüfter vor der betroffenen Halle. Bild: Feuerwehr Wangen

WANGEN – Am Donnerstagabend ist es in einem stahlverarbeitenden Betrieb im Gewerbegebiet Artenberg zu einem Brandereignis gekommen. Die integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben alarmierte die Einsatzkräfte um 20:20 Uhr mit dem Stichwort „Dachstuhlbrand“. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich jedoch heraus, dass dort die Filteranlage eines Lüftungssystems innerhalb der Produktionshalle in Brand geraten war.

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Dichter Rauch hatte sich sowohl im Gebäude als auch in der näheren Umgebung ausgebreitet. In der betroffenen Halle befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes rund 30 Mitarbeiter, die das Gebäude jedoch unverletzt verlassen konnten. Die Feuerwehr Wangen rückte mit einem Löschzug an und wurde durch Einsatzkräfte aus Deuchelried und Niederwangen, sowie durch die Werkfeuerwehr Waldner unterstützt. Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrkräfte im Einsatz.

Ein Angriffstrupp unter Atemschutz konnte das Feuer zügig lokalisieren und löschen. Parallel dazu überprüfte die Drehleiter das Hallendach mithilfe einer Wärmebildkamera auf Wärmeentwicklung und mögliche Glutnester. Anschließend wurde die Produktionshalle mittels mehrerer Lüfter durch Druckbelüftung entraucht. Besonders hilfreich erwies sich hierbei ein Großlüfter der Werkfeuerwehr Waldner. Neben der Feuerwehr waren auch die Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes, der Rettungsdienst sowie mehrere Polizeibeamte vor Ort. Kreisbrandmeister Oliver Surbeck verschaffte sich ebenfalls ein Bild der Lage. Der Einsatz konnte gegen 21:45 Uhr beendet werden.

Ersten Schätzung von Firmenverantwortlichen entstand durch den Brand Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich. Zur Ausbruchszeit des Feuers wurde in der Halle gearbeitet. Die Arbeiter verließen allesamt unverletzt das Gebäude. Das Polizeirevier Wangen im Allgäu leitete Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache ein. Die Rettungskräfte waren mit 13 Fahrzeugen Feuerwehr und 65 Feuerwehrleuten, sowie 4 Fahrzeugen und 18 Personen Rettungsdienst vor Ort eingesetzt.