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Blutfreitag: Bischof Franz-Josef Bode hält die Festpredigt 

WEINGARTEN
Mit Franz-Josef Bode begrüßt Weingarten zum diesjährigen Blutfreitag einen Ehrengast aus dem hohen Norden. Der Bischof von Osnabrück und stellvertretende Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz wird die Festpredigt an Christi Himmelfahrt halten und am Blutfreitag das Pontifikalamt in der Basilika von Weingarten feiern.

Er ist der dienstälteste Bischof Deutschlands. Der 68-jährige Bischof Franz-Josef Bode amtiert in Osnabrück seit 1995 und war davor mehrere Jahre lang Weihbischof in Paderborn. Als kirchlicher Ehrengast wird er in diesem Jahr den Blutfreitagsfeierlichkeiten am 30. und 31. Mai 2019 beiwohnen. „Vom Blutritt in Weingarten habe ich viel gehört. Schon lange möchte ich einmal dabei sein. Die alte Tradition der Prozession fasziniert mich sehr“, erklärt Bischof Bode.
Neben seinem Bischofsamt sowie der Funktion als stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist Bischof Bode ein gefragter Gesprächspartner innerhalb und außerhalb der Kirche. Ihn beschäftigt die Positionierung der katholischen Kirche im 21. Jahrhundert sowie deren Antwort auf die heutigen Lebensumstände der Menschen. So regte Bischof Bode im Jahr 2018 die Diskussion über eine angemessene pastorale und liturgische Begleitung gleichgeschlechtlicher Paare durch die katholische Kirche an. Ebenso sprach er sich für eine stärkere Auseinandersetzung mit dem Diakonat der Frau aus. Auch auf politischer Ebene bezieht der Osnabrücker Bischof Stellung und spricht sich für eine Stärkung der Demokratie sowie für ein geeintes und friedliches Europa aus.

Im Rahmen der Blutfreitagsfeierlichkeiten wird Bischof Franz-Josef Bode an Christi Himmelfahrt die Festpredigt halten. Mit großer Erwartung blicken die Gläubigen den Worten des kirchlichen Ehrengastes entgegen. Neben aktuellen Themen wird der Bischof auch auf die Verehrung des Heiligen Blutes in Weingarten eingehen. „Die Verehrung des Heiligen Blutes Christi bezeugt, dass Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist. Mensch bis aufs Blut, bis in Leiden und Tod. Seine Solidarität mit den Menschen ist die Grundbotschaft unseres Glaubens gegen die weltweiten Entsolidarisierungen, Narzissmen, Nationalismen und blutigen Auseinandersetzungen. Der Blutritt ist eine Demonstration gegen Hass und Krieg und für die Gemeinschaft aller Menschen, woher sie auch kommen und wo sie auch stehen im gesellschaftlichen und kirchlichen Leben“, so Bischof Franz-Josef Bode.

Die Reiterprozession am Blutfreitag selbst wird Bischof Bode gemeinsam mit weiteren Ehrengästen vom Rathausbalkon verfolgen. Anschließend feiert er in der Basilika St. Martin das Pontifikalamt.

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