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Ravensburg

Polizeibericht Ravensburg

Bild: KIm Enderle

Meldungen der Polizei aus dem Stadtgebiet Ravensburg vom Dienstag, 15. September 2026

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Falscher Bankmitarbeiter räumt Konto ab

Mehrere tausend Euro haben Betrüger vom Konto eines 58-Jährigen abgebucht, indem sie sich als Bankmitarbeiter ausgegeben haben. Das Opfer wurde am Montag telefonisch von einem bislang unbekannten Täter kontaktiert, der angeblich zwei betrügerische Abbuchungen auf dem Onlinekonto des 58-Jährigen festgestellt hatte. Der 58-Jährige konnte die Buchungen auf seinem Konto sehen und schenkte dem Anrufer Glauben, zumal dieser über sämtliche Bankdaten verfügte. Er gab dem Unbekannten daraufhin telefonisch mehrere Transaktionsnummern heraus. Unmittelbar nach dem Telefonat wurde dem 58-Jährigen der Betrug bewusst und er ließ sein Konto sperren. Der Betrüger hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 5.000 Euro abgebucht, weitere Abbuchungen konnten durch die Kontosperre verhindert werden. Die Polizei ermittelt und warnt abermals vor der Betrugsmasche „Falsche Bankmitarbeiter“.


Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt

Schwere Verletzungen hat eine 67 Jahre alte Pedelec-Lenkerin bei einem Verkehrsunfall am Montag auf der L 288 bei Nessenbach erlitten. Die Seniorin war kurz vor 16 Uhr in Richtung Ravensburg unterwegs und wollte nach links auf den dortigen Radweg abbiegen. Während mehrere nachfolgende Pkw-Lenker ihre Geschwindigkeit verringerten, überholte ein 22-jähriger Seat-Fahrer die Kolonne.Dab i erfasste er die 67-Jährige, die sich ersten Erkenntnissen zufolge nicht ordnungsgemäß eingeordnet hatte und offenbar ohne sich nochmals umzusehen abbog. Ein Rettungswagen brachte die Seniorin in eine Klinik. Der Sachschaden wird auf rund 2.500 Euro beziffert. Während der Unfallaufnahme war die Landesstraße bis kurz nach 16.30 Uhr voll gesperrt.


Überholmanöver missglückt

Glücklicherweise unverletzt blieben die Beteiligten eines Verkehrsunfalls, der sich am Dienstag kurz vor 9.30 Uhr auf der Kreisstraße zwischen Oberhofen und Kemmerlang ereignet hat. Ein 26-jähriger Ford Mondeo-Fahrer überholte in Fahrtrichtung Kemmerlang den Lkw eines 56-Jährigen. Dabei übersah er den Ford Ranger eines ordnungsgemäß entgegenkommenden 44-Jährigen. Die beiden Fahrzeuge kollidierten seitlich. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Mondeo abgewiesen und prallte in der Folge gegen den Lkw. Sowohl der Ford Mondeo als auch der Ford Ranger waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird insgesamt auf rund 25.000 Euro beziffert. Die Polizei leitete aufgrund des missglückten Überholmanövers Ermittlungen wegen Straßenverkehrsgefährdung gegen den 26-jährigen Deutschen ein und beschlagnahmte dessen Führerschein.