Auf die Clubs der DEL2 wartet eine weitere „Englische Woche“ mit drei Spielen in fünf Tagen. Am Freitag und Dienstag müssen die Towerstars auswärts in Rosenheim und Crimmitschau ran, dazwischen steht am Sonntag das Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse auf dem Programm.
Am Freitagabend ist das Team von Coach Bo Subr zu Gast bei den Starbulls Rosenheim, die eine durchweg bärenstarke Saison spielen. Derzeit stehen sie hinter Krefeld und Kassel auf Platz 3. Nach hinten haben die Oberbayern bereits einen komfortablen Vorsprung von 14 Zählern herausgeschossen, doch auch nach vorne ist noch Platz 2 und sogar mehr möglich. Zweimal trafen die Towerstars bereits auf das von Jari Pasanen trainierte Team der Starbulls, der Sieg ging dabei jeweils an das Heimteam. Rosenheim verfügt über einen tiefen Kader und hat dafür enorm investiert. „Zudem ist es stets schwer, dort in der Arena zu spielen“, betont Towerstars-Coach Bo Subr. In der Rückbetrachtung der vergangenen Spiele gibt er augenzwinkernd noch eine wichtige Vorgabe für sein Team: „Auch für die Hauptschiedsrichter ist es in dieser Kulisse nicht einfach, das Spiel zu leiten. Wir sollten ihnen möglichst wenig Gelegenheit geben, Entscheidungen gegen uns zu treffen.“ Spielbeginn ist um 19:30 Uhr, Sporteurope.TV überträgt selbstverständlich live.
Am Sonntag wird die Herausforderung für die Oberschwaben nicht einfacher, wenn die Lausitzer Füchse zu Gast in der CHG Arena sind. Die Ostsachsen belegen derzeit Rang 10 und haben nach einer soliden ersten Saisonhälfte einen umgekehrten Weg eingeschlagen als die Towerstars. Während die Oberschwaben im harten Feiertags- und Jahreswechselprogramm eine starke Punkteausbeute erzielten und nun in Reichweite von Platz vier liegen, rutschten die Lausitzer Füchse vom sechsten auf den zehnten Platz ab. Aus den letzten zehn Spielen holten sie nur neun Punkte. Die von Christof Kreutzer trainierten Ostsachsen werden demnach hart um die Trendwende kämpfen. Ohnehin haben die Towerstars gegen Weißwasser im bisherigen Saisonverlauf bereits Erfahrungen gesammelt. Beide Hinspiele gingen an den Gegner, der bis in die Schlusssekunden jeden noch so kleinen Fehler bestrafte. Besonders in Erinnerung ist den Towerstars das Spiel in Weißwasser geblieben: Bis 35 Sekunden vor dem Ende führten sie mit 2:1, ehe ein Blackout innerhalb von 18 Sekunden zwei Gegentreffer einleitete und die Oberschwaben mit 2:3 leer ausgingen.
Aus personeller Sicht gibt es bei den Towerstars vor dem Wochenende noch ein paar offene Fragen. Sicher nicht mit dabei sein können die verletzten Simon Sezemsky, Matej Mrazek und Nikita Kessler. Um auf der Torhüterposition noch mehr Optionen zu haben, wurde am Donnerstag kurzfristig Baran Bruno Cicek lizenziert. Der 19-Jährige ist mit einer Förderlizenz ausgestattet, steht bei den Schwenninger Wild Wings unter Vertrag und spielt aktuell im U20-Team.
Ein gewisser Schatten fällt bereits auf das Auswärtsspiel am kommenden Dienstag in Crimmitschau. Allein der Blick auf die Tabelle zeigt, wie wichtig und umkämpft die Punkte in dieser Begegnung sein werden. Die Eispiraten rangieren derzeit auf Platz 8 und haben aktuell nur drei Punkte weniger auf dem Konto. Das direkte Aufeinandertreffen könnte – wie auch das Spiel gegen die Lausitzer Füchse – ein richtungsweisendes Spiel im Kampf um die Viertelfinalzone sein. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Heimspiel-Informationen
Das Heimspiel am Sonntag gegen die Lausitzer Füchse widmen die Towerstars dem Thema Inklusion. Hierzu haben sie besondere Gäste von den Zieglerischen Einrichtungen eingeladen. Eine ganze Reihe von Menschen mit Einschränkungen wird in verschiedenen Funktionsbereichen vor und hinter den Kulissen mithelfen.
Tickets gibt es im Fanshop in der Marktstraße 20, bei allen VVK-Partnern von Reservix, online unter tickets.towerstars.de sowie an der Abendkasse. Interessierte und Fans, die es nicht in die CHG Arena schaffen, können das Spiel im Livestream auf Sporteurope.TV verfolgen.


