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Towerstars empfangen Freiburg – Heimspiel erstmals unter 2G-Kriterien

Bild: F.Enderle

Nach der unfreiwillig verlängerten Länderspielpause steht den Ravensburg Towerstars ein anspruchsvolles Wochenende ins Haus. Am Freitag sind die Wölfe des EHC Freiburg zu Gast in der CHG Arena, das sonntägliche Auswärtsspiel bestreiten die Oberschwaben bei den selbstbewussten Bayreuth Tigers.

Der EHC Freiburg erfuhr zu dieser Saison prägende Veränderungen, angefangen auf der Trainerposition. Hier folgte der frühere Spieler Robert Hoffmann auf Peter Russell. Auch wenn erfolgreiche Akteure der Vorsaison wie zum Beispiel Topscorer André Hult ersetzt werden mussten, war zu Beginn der Saison die Stimmung vielversprechend. Noch scheinen die Zahnräder allerdings nicht ineinander zu greifen und mit dem aktuell vorletzten Tabellenplatz hinken die Wölfe den Erwartungen und eigenen Ansprüchen hinterher.

Auf der Suche nach Impulsen für den baldigen Aufschwung haben sich die Breisgauer am Mittwoch nochmals personell verstärkt und mit dem 24-jährigen Liam Finlay ihre vierte Kontingentstelle besetzt. Der kanadische Stürmer war zuletzt in Schweden beim schwedischen Zweitliga-Club Tingsryds AIF unter Vertrag. Voraussichtlich wird er beim Spiel in Ravensburg sein Debüt geben. Neben Sofiene Bräuner und Luca Trinkberger steht den Wölfen allerdings auch Patrick Kurz nicht zur Verfügung. Der frühere Towerstars Verteidiger muss sich nach einer Verletzung operativ behandeln lassen und fehlt mindestens bis Jahresende.

„Freiburg ist ein hart arbeitendes Team und wir müssen von der ersten bis zur letzten Sekunde bereit sein“, warnt Towerstars Coach Peter Russell vor dem nächsten Gegner und verweist darauf, dass der Re-Start nach 14 Tagen Pause kein Selbstläufer ist. Zufrieden ist der Trainer definitiv mit der Physis, welche seine Cracks in den letzten Trainingseinheiten aufs Eis gebracht haben. „Alle sind fit und gesund“, betont Peter Russell, der auf sechs Verteidiger und vier komplette Sturmreihen zurückgreifen kann. Mit dabei ist auch wieder Förderlizenzspieler Lois Brune, den der PENNY DEL Kooperationspartner ERC Ingolstadt entsandt hat. In der kommenden Woche wird im übrigen Andreas Driendl wieder ins Teamtraining einsteigen, dann stehen in der Offensive weitere Optionen zur Verfügung.

Eine ganz schwere Aufgabe wartet auch am Sonntag, wenn die Towerstars ab 17 Uhr bei den Bayreuth Tigers zu Gast sein werden. Die Wagnerstädter schielen nach den teils zermürbenden Jahren im Tabellenkeller in dieser Saison eher in Richtung Playoff-Teilnahme. Beim Blick auf die Tabelle sind die Tigers nach dem ersten Viertel der Hauptrunde auf Kurs. Nach vier Siegen in Folge rangieren die Cracks von Ex-Towerstars Trainer Petri Kujala auf dem sechsten Tabellenplatz. Die letzten zwei Spiele gegen Heilbronn und Crimmitschau beendete Bayreuth sogar ohne jeglichen Gegentreffer. Die sportlichen Trauben werden also recht hoch hängen, das haben die Aufeinandertreffen im Bayreuther Tigerkäfig in den vergangenen Jahren aber auch so regelmäßig gezeigt.

2G Prinzip für Zuschauer der CHG Arena

Am Mittwoch trat in Baden-Württemberg die Corona-Alarmstufe in Kraft. Damit gilt ab sofort und bis auf Weiteres bei den Towerstars Heimspielen in der CHG Arena das „2G“ Prinzip. Einlass erhalten nur noch Zuschauerinnen und Zuschauer, die entweder einen vollständigen Covid-19-Impfschutz haben oder in den vergangenen sechs Monaten von einer Covid-19 Infektion genesen sind. Nicht vom 2G-Prinzip betroffen sind Kinder und Schüler sowie Jugendliche bis 18 Jahre. Auch Personen, die aus medizinischen Gründen keine Impfung erhalten können, sind von der Regelung ausgenommen. In diesen Ausnahmefällen ist das ärztliche Attest vorzulegen, zudem ist ein Bescheid eines tagesaktuellen Antigentest erforderlich. Des Weiteren weisen die Towerstars nochmals darauf hin, dass in der CHG Arena die Pflicht zum Tragen einer Mund-/Nase-Maske gilt. Diese darf auch am Platz nur temporär zum Einnehmen von Speisen und Getränken abgenommen werden.

Vorverkauf nutzen
Tickets für das nächste Heimspiel gegen Freiburg gibt es wie gewohnt im Fanshop in der Marktstraße 41, allen bekannten Kartenvorverkaufsstellen mit Reservix-Anbindung, online im Ticket-Webshop sowie ab 18.30 Uhr an der Abendkasse.

Eishockey im Livestream
Zuschauer und Fans, die es nicht vor Ort in die CHG Arena schaffen, finden mit dem Livestream von SpradeTV eine attraktive Alternative. Das gilt selbstverständlich auch für das Auswärtsspiel am Sonntag in Bayreuth. Alle Informationen zur Buchung gibt es unter www.sprade.tv.

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