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Martin Masak kehrt zum EVR an die Bande zurück

Nach zwei Jahren Pause gibt Martin Masak bei der 1, Mannschaft des EVR wieder den Ton an. Bild: EV Ravensburg

Martin Masak kehrt zum EV Ravensburg zurück und übernimmt wieder die sportliche Verantwortung für die 1. Mannschaft des Vereins. Er stand bereits von 2016 bis 2020 vier Spielzeiten lang an der Bande und hat aus den Ravensburger Eigengewächsen eine Mannschaft geformt, die zuletzt beständig um die Playoffs in der Regionalliga Südwest mitspielen konnte.

„Martin Masak ist ein Trainer, der zum EVR und den Spielern, die im Verein groß geworden sind, passt,“ freut sich 1. Vorsitzender Winfried Leiprecht auf den Rückkehrer. Sportvorstand Dieter Breuer ist überzeugt davon, dass Masak auch für den Neustart unter dem Dach des bayerischen Landesverbandes der richtige Mann an der Bande ist. „Er muss das Team nun für die Bezirksliga begeistern und gleich in der ersten Saison ernsthaft um den Aufstieg in die Landesliga mitspielen“; beschreibt er die sportliche Herausforderung.

Martin Masak ist 1999 aus Tschechien nach Deutschland gekommen. 688 Spiele hat der Verteidiger in seiner aktiven Karriere absolviert. Er stand für Dresden, Crimmitschau, Lausitz, die Ravensburger Towerstars und für den EV Lindau auf dem Eis. In Lindau trainierte er sowohl das Bayernligateam als auch Jugendmannschaften, bevor er 2016 zum EVR kam.

Vor zwei Jahren machte er aus persönlichen Gründen zunächst nicht mehr weiter. Für ihn übernahm Martin Valenti. „Er musste in den beiden Corona-Wintern unter widrigen Bedingungen das Team zusammenhalten und war am Schluss mit der Mannschaft sportlich erfolgreich“, lobt Winfried Leiprecht seine Arbeit. „Wir sind Martin Valenti sehr dankbar, dass er seinen Teil dazu beigetragen hat, dass der Verein diese schwere Zeit unbeschadet überstanden hat.“ Valenti habe vor allem einige junge Spieler ans Team herangeführt, mit denen Martin Masak nun neu aufbauen kann. Unter Martin Valenti erreichte die Mannschaft in ihrer letzten Saison in der Regionalliga Südwest sicher die Playoffs, in denen sich der EVR aber den personell deutlich stärker besetzten Stuttgartern geschlagen geben musste.

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