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Land schließt Kitas und Schulen – Notbetreuung möglich

Symbolbild: MEK

Die Kindertagesstätten in Ravensburg werden nach den Vorgaben des Landes von Mittwoch, 16. Dezember bis Sonntag, 10. Januar geschlossen. Eine Notbetreuung wird eingerichtet.

Die Schließung ist Teil des landesweiten Corona-Lockdowns. Kontakte sollen vermieden und so das Infektionsrisiko minimiert werden. Daher wird an die Eltern dringend appelliert, ihre Kinder nach Möglichkeit in dieser Zeit zuhause zu betreuen. Nur wenn dies nicht möglich ist, steht an den regulären Öffnungstagen der jeweiligen Kita eine Notbetreuung zur Verfügung. Sie wird von den Trägern und Kitas organisiert. Diese umfasst die regulär gebuchte Betreuungsform und Betreuungszeit. Einzelne Tage oder Wochen können nicht gebucht werden. An den bisher schon kommunizierten Schließtagen der jeweiligen Kita ändert sich nichts. In diesen ist auch keine Notbetreuung möglich.

Eine Notbetreuung kann in Anspruch genommen werden, wenn beide Eltern oder Alleinerziehende berufstätig und an ihrem Arbeitsplatz unabkömmlich sind. Das gilt für Präsenzarbeitsplätze ebenso wie für Arbeitsplätze im Homeoffice. Auch Kinder, für deren Kindeswohl eine Betreuung notwendig ist, haben einen Anspruch auf Notbetreuung. In den Kitas muss dazu bis spätestens 16. Dezember vor Betreuungsbeginn eine Eigenbescheinigung ausgefüllt werden. Diese haben Eltern mit einem Schreiben der Stadt, das über die Kitas verteilt wurde, erhalten. Ebenso kann das Formular im Internet auf www.ravensburg.de heruntergeladen werden.

Eltern, deren Kinder in der Zeit vom 16. Dezember bis 10. Januar zuhause, also nicht in der Notbetreuung in der Kita betreut werden, müssen im Januar nur den halben üblichen Monatsbeitrag bezahlen. Wird eine Notbetreuung in Anspruch genommen, wird der ganze Monatsbeitrag fällig.

Die Schulen werden ebenfalls bis zum 10. Januar geschlossen. Eltern haben bereits Anmeldeinformationen für eine Notbetreuung durch die Schulen erhalten.