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Ravensburg

Hoffnungsbären trösten nun auch Erwachsene

Heribert Brugger, 1. Vorsitzender sone e. V., Timo Hartmann, Leiter Amt für Kommunikation, Politik und Gesellschaft, Antje Mayer, Projektkoordinatorin Freiwilligenagentur, Sophie Bader, Abteilungsleiterin Gesellschaft, Christina Wallisch, 1. Vorsitzende Ravensburger Clowns e. V., Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp, Dr. Siegfried Locher, Verwaltungsrat sone e. V., Petra Höckl, Kinderschutzbund Ravensburg e. V. Uta Leicht, Verwaltungsrat sone e. V. Von links vorne nach rechts Walther Lutz, Verwaltungsrat sone e. V. Ute Dreher, Ravensburger Clowns, Bettina Wolf, Verwaltungsrat sone e. V. Bild: Stadt Ravensburg

Die beliebten „Hoffnungsbären“ der Freiwilligenagentur Ravensburg bringen nicht mehr nur Kindern Trost: Ab März werden die Plüschbären auch an Erwachsene jeden Alters in seelisch oder körperlich herausfordernden Situationen weitergegeben. Möglich macht das eine neue Kooperation mit dem Verein „sone“ (solidarisch netzwerken e. V.), dem Nachfolger des Katholischen Krankenpflegevereins.

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Der Verein finanziert künftig den Kauf der Bären für Erwachsene. Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp zeigte sich bei der ersten Übergabe begeistert: „Die Hoffnungsbären sind ein starker Freund, wenn sich das Leben gerade nicht von seiner schönen Seite zeigt.“ Besonders freue ihn, dass viele Bürgerinnen und Bürger beim Einkleiden der Bären mithelfen.

Auch Heribert Brugger, erster Vorsitzender von „sone“, unterstrich den sozialen Gedanken des Projekts: „Der Verein steht für Gemeinschaft und Solidarität mit den Schwächsten in der Gesellschaft. Deswegen sind wir bei den Hoffnungsbären mit dabei.“ Beim Termin im Rathaus dankte Rapp dem Vereinsvorsitzenden Brugger sowie den anwesenden Mitgliedern des „sone“-Verwaltungsrates – Bettina Wolf, Dr. Siegfried Locher, Uta Leicht und Walther Lutz – für das Engagement.

Erste Bären für die Ravensburger Clowns
Die ersten Hoffnungsbären für Erwachsene wurden an die Ravensburger Clowns e. V. übergeben. Die Vereinsvorsitzenden Christina Wallisch und Ute Dreher berichteten von ihren Erfahrungen aus der Seniorenarbeit: „Die Bären erinnern ältere Menschen an ihre Kindheit und lösen Wohlbefinden aus“, so Dreher. Wallisch ergänzte: „Mit den Hoffnungsbären entsteht eine Lobby für ältere Menschen in der letzten Lebensphase – etwas, das bislang eher selten vorkommt.“ Die Clowns konnten die Wirkung der plüschigen Begleiter in Pflegeheimen bereits eindrucksvoll beobachten. Viele demenziell erkrankte Personen oder Seniorinnen und Senioren reagierten mit Lächeln und spürbarer Nähe auf die weichen Trostspender.

 Alle packen mit an
Koordiniert wird das Projekt weiterhin von der Freiwilligenagentur im städtischen Amt für Kommunikation, Politik und Gesellschaft. Abteilungsleiterin Sophie Bader und Projektkoordinatorin Antje Mayer hatten gemeinsam mit den Ravensburger Clowns den Verein „sone“ im Herbst von der Idee überzeugt. Auch der Kinderschutzbund Ravensburg bleibt fester Partner: Er übernimmt den Einkauf der Bären und damit die finanzielle Abwicklung für das Projekt. Petra Höckl vertrat den Kinderschutzbund bei der Übergabe und betonte den starken Gemeinschaftssinn aller Beteiligten.

Mitmachen erwünscht
Einrichtungen, die Erwachsene in belastenden Lebenslagen begleiten, können sich bei der Freiwilligenagentur als Partnerorganisation melden – telefonisch unter 0751 821211 oder per E-Mail an freiwilligenagentur@ravensburg.de.

 Wer selbst mithelfen möchte, einen Hoffnungsbären einzukleiden, kann in der Freiwilligenagentur oder den Rathäusern in Eschach, Taldorf und Schmalegg kostenlos einen Bären abholen. Spenden an den Kinderschutzbund oder an „sone“ sind ebenfalls willkommen.

Kleine Geste, große Wirkung
Was als Hilfsangebot für Kinder begann, wird so zu einem generationenübergreifenden Zeichen der Solidarität. Die bunten Hoffnungsbären spenden Nähe, wo Worte fehlen – bei Menschen, deren Leben gerade nicht leicht ist. Weitere Informationen gibt es unter www.ravensburg.de/hoffnungsbaeren.