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Grundschule St. Christina soll 2027 ein Interim erhalten

Symbolbild: KI generiert

Die Grundschule St. Christina soll vorübergehend zusätzliche Räume erhalten. Geplant ist ein sechsklassiges Interim auf dem Parkplatz direkt neben dem Schulgebäude. Es wird benötigt, weil die Schülerzahlen steigen und die Schule ab dem Schuljahr 2026/2027 als zweizügige Grundschule mit Ganztagsangebot entwickelt werden soll. Die Gesamtkosten werden auf 3,2 Millionen Euro geschätzt.

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 Die neuen Räume sollen zum Schuljahresbeginn 2027/2028 fertiggestellt und ausgestattet sein. Damit der Zeitplan eingehalten werden kann, hat die Stadtverwaltung unmittelbar nach dem Beschluss des Technischen Ausschusses vom 15. Oktober mit dem Vergabeprozess begonnen. Für die Abgabe der Angebote sind gute sechs Wochen vorgesehen. Die Vergabegespräche sollen im Dezember 2026 stattfinden, die Beauftragung ist zum Jahreswechsel geplant.

 Das Interim soll schlüsselfertig errichtet werden. In der Ausschreibung soll eine Holzbauweise bevorzugt werden, da sie als nachhaltig gilt und den Klimazielen der Stadt entspricht. Das Gebäude ist nur als Übergangslösung gedacht, soll aber etwa zehn Jahre genutzt werden. Wegen dieser langen Laufzeit bevorzugt die Stadt den Kauf gegenüber der Miete. Nach Abschluss der Arbeiten am bestehenden Schulgebäude können die Module wieder abgebaut und anschließend anderweitig genutzt oder verkauft werden.

 Als bester Standort hat sich der Parkplatz unmittelbar neben dem Schulgebäude herausgestellt. Die Verwaltung hatte nach dem Grundsatzbeschluss im Juli 2026 mehrere Möglichkeiten untersucht. Ausschlaggebend für den Parkplatz ist vor allem die Nähe zur Schule.

 Der zusätzliche Raumbedarf entsteht durch die geplante Entwicklung der Grundschule zu einer zweizügigen Schule mit Ganztagsangebot. Auch der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung nach dem Ganztagsförderungsgesetz muss berücksichtigt werden.

 Bereits zum Schuljahr 2026/2027 waren Anpassungen an der Mensa notwendig. Die vorhandenen Kapazitäten reichten wegen der steigenden Nachfrage nach Ganztagsangeboten nicht mehr aus. Im neuen Schuljahr sind die Grundschule und das SBBZ zunächst mit räumlichen Einschränkungen gestartet.

 Das Interim ist Teil der Schulentwicklungsplanung bis zum Schuljahr 2035/2036. In den kommenden Jahren steigen vor allem an den weiterführenden Schulen die Schülerzahlen. Zugleich verändern die Umsetzung des Ganztagsförderungsgesetzes und die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium die Anforderungen an die Schulstandorte.

 Nach dem Neubau der Grundschule Kuppelnau soll das bisherige Kuppelnaugebäude für die Gemeinschaftsschule an einem Standort umgeplant werden. Dazu ist 2027 eine gemeinsame Planungsphase mit der Schule vorgesehen.

 Wenn die Gemeinschaftsschule nach Kuppelnau umgezogen ist, werden am Standort Neuwiesen Räume frei. Sie sollen für zusätzliche Flächen der Grundschule Neuwiesen mit Ganztagsangeboten und für das SBBZ St. Christina genutzt werden. Nach dem Umzug des SBBZ kann der Standort St. Christina für eine zweizügige Grundschule mit Ganztagsangebot ertüchtigt werden.

 Die Neuordnung soll die vorhandenen Flächen besser auf die Bedürfnisse der einzelnen Schulen verteilen. Für die Stadt bringt die Schulentwicklungsplanung umfangreiche Investitionen und zusätzliche organisatorische Aufgaben.