Die Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) beteiligt sich über die T-BESS 1 GmbH & Co. KG am Trianel Batteriepark Waltrop. Mit einem Anteil von zwei Megawatt (MW) ist die TWS Teil eines der größten Batteriespeicherprojekte Deutschlands. Der Großspeicher mit insgesamt 900 MW Leistung und bis zu 1.800 Megawattstunden (MWh) Speicherkapazität wird gemeinsam von Trianel, der BKW AG aus Bern und dem Hamburg Asset Manager Luxcara realisiert.
Den symbolischen Spatenstich am 21. September 2026 begleiteten unter anderem Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin sowie Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Vertreter der Projektpartner.
Mit der Beteiligung investiert die TWS in eine Technologie, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Durch den Ausbau von Wind- und Solarenergie steigt der Bedarf an Flexibilität im Stromsystem. Batteriespeicher können Strom aufnehmen, wenn mehr Energie erzeugt als unmittelbar benötigt wird, und ihn zu einem späteren Zeitpunkt bedarfsgerecht wieder in das Netz einspeisen. Sie tragen damit dazu bei, Erzeugung und Verbrauch auszugleichen, erneuerbare Energien besser in das Stromsystem zu integrieren und die Versorgungssicherheit zu stärken.
„Für uns ist die Beteiligung am Batteriepark Waltrop ein konsequenter Schritt. Während in den vergangenen Jahren vor allem Wind- und Solarenergie ausgebaut wurden, rückt nun die Speicherung erneuerbarer Energien in den Mittelpunkt,“ erklärt Helmut Hertle, Technischer Geschäftsführer der TWS. „Großbatteriespeicher sind eine zentrale Flexibilitätsoption für das Stromsystem und können innerhalb kürzester Zeit auf Veränderungen von Erzeugung und Verbrauch reagieren. Mit unserem Investment erweitern wir unser Portfolio um eine Zukunftstechnologie und schaffen einen Mehrwert.“
Die Beteiligung von der TWS erfolgt gemeinsam mit weiteren kommunalen Energieversorgern über die T-BESS 1 GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft bündelt das Engagement kommunaler Energieversorger und hält innerhalb des Gesamtprojekts einen Speicheranteil von insgesamt 80 MW.
Der Batteriepark entsteht in Waltrop in unmittelbarer Nähe zum Höchstspannungsnetz auf einer potenziellen Erweiterungsfläche des Kraftwerks Lünen, die nicht mehr benötigt wird. Aufgrund seiner zentralen Lage stellt der Batteriepark für das gesamte Netz in Deutschland auch einen hohen systemtechnischen Nutzen dar. Ende August haben die ersten Bauarbeiten begonnen. Die Anlieferung der Großkomponenten, darunter das Umspannwerk, die Transformatoren sowie die Batteriespeichersysteme, ist ab Juli 2027 vorgesehen. Die Inbetriebnahme des Batterieparks ist für die zweite Jahreshälfte 2028 geplant.


