Baindt erhält 87.270 Euro aus dem Denkmalförderprogramm des Landes Baden-Württemberg für die Sanierung der Katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist. Die Mittel sind Teil der zweiten Tranche des Denkmalförderprogramms 2026, mit der das Land insgesamt rund 5,4 Millionen Euro für die Erhaltung und Sanierung von 43 Kulturdenkmalen bereitstellt.
Die Landtagsabgeordneten Anna Wiech und Antje Rommelspacher freuen sich über die Landesförderung, mit der die Holzkonstruktion der Pfarrkirche saniert, restauratorische Arbeiten durchgeführt und Schäden am Mauerwerk behoben werden sollen. „Denkmale erzählen unsere Geschichte. Sie geben unseren Städten und Dörfern ein Gesicht. Mit dieser Förderung bewahren wir, was unsere Heimat unverwechselbar macht“, erklärt Antje Rommelspacher.
Baden-Württemberg unterstützt seit mehr als 50 Jahren Eigentümerinnen und Eigentümer beim Erhalt ihrer Kulturdenkmale. „Wer ein Denkmal erhält, übernimmt Verantwortung für einen Teil unserer gemeinsamen Geschichte. Das kostet Zeit, Kraft und Geld. Deshalb ist es wichtig, dass das Land die engagierten Eigentümer dabei unterstützt“, ergänzt Anna Wiech.
Hintergrund: Im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel können private Antragsteller für denkmalbezogene Aufwendungen eine Förderung von bis zu 50 Prozent erhalten. Bei Kirchen und Kommunen beträgt der Fördersatz bis zu 33 Prozent. Das Denkmalförderprogramm wird aus Landesmitteln finanziert, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat. Der überwiegende Anteil der Fördermittel stammt aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.

