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Hoffnungsbären finden bei Einrichtungen großen Anklang

Sophie Bader, Leiterin der Freiwilligenagentur im Rathaus übergibt Hoffnungsbären an Bewohnerinnen und hauptamtliche Kräfte des Seniorenzentrums Weststadt 1. Reihe v.l.n.r.: Ingeborg Forderer und Jutta Zöllner 2. Reihe v.l.n.r: Andreas Stehle, Sophie Bader, Jana Weiland (Leiterin Betreuung) Bild:Stadt Ravensburg

Die „Hoffnungsbären“ der Freiwilligenagentur im Rathaus der Stadt Ravensburg bringen Kindern und Erwachsenen jeden Alters Trost. Drei neue Partnerorganisationen haben sich dem Bürgerprojekt „Hoffnungsbären“ als Kooperationspartner für Erwachsene angeschlossen und bei der Freiwilligenagentur im Rathaus die ersten Bären abgeholt. Eine Organisation ist von Beginn an beim Projekt „Hoffnungsbären“ für Kinder dabei. Das Projekt wird in Ravensburg im September zwei Jahre alt.

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Schon Anfang August nahm Ulla Rapp, Leiterin des Betreuungsteams im Alpenland Haus der Betreuung und Pflege Am Mehlsack, gemeinsam mit zwei Bewohnerinnen die ersten 20 Bären von Antje Mayer, Koordinatorin des Projekts bei der Freiwilligenagentur entgegen. Sie kamen mit der Rikscha vorgefahren und nutzten so die Übergabe für eine Ausfahrt zur Freiwilligenagentur. Die Bären sind für Gäste des Hauses vorgesehen, die sich in einer emotional schwierigen Lage befinden oder beispielsweise demenziell erkrankt sind. Die Hoffnungsbären sollen ihnen Trost und Hoffnung spenden.

Antonie Ertl, Mitarbeiterin der Ravensburger Freiwilligenagentur, übergab 40 Hoffnungsbären an Sonja Ressel von der Psychosozialen Notfallversorgung des Kriseninterventionsteams des DRK. Das DRK kooperiert von Beginn an beim Projekt „Hoffnungsbären“ für Kinder. Auch bei dieser Übergabe sind 30 dieser Bären für traumatisierte Kinder der Psychosozialen Notfallversorgung vorgesehen. Zehn Bären gehen erstmalig an Erwachsene.

Begeistert von den Hoffnungsbären zeigten sich die beiden fitten Bewohnerinnen des Seniorenzentrums Weststadt, Jutta Zöllner und Ingeborg Forderer. Gemeinsam mit der Leiterin des Bereichs „Betreuung“, Jana Weiland, und ihrem Mitarbeiter Andreas Stehle nahmen sie Ende August von Sophie Bader, Leiterin der Freiwilligenagentur 20 Hoffnungsbären für Menschen in ihrer Einrichtung entgegen. Alle waren sich einig, dass die Bären den Bewohnerinnen und Bewohnern der Demenzstation, aber auch akut Kranken und Sterbenden große Freude bereiten werden.

 Das Projekt „Hoffnungsbären“ wird durch zwei Vereine ermöglicht: solidarisch netzwerken e. V. finanziert die Bären für Erwachsene, der Kinderschutzbund Ravensburg übernimmt die Kosten für die Bären für Kinder. Trägerverein des Projekts ist LifeCommunity e. V. aus Köngen bei Nürtingen, der das Projekt „Hoffnungsbären“ nach Ravensburg gebracht hat.

Einrichtungen, die ebenfalls mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen in Kontakt stehen, die sich in körperlich oder psychisch schwierigen Situationen befinden, können sich als Partnerorganisationen bei der Freiwilligenagentur melden – telefonisch unter 0751 821211 oder per E-Mail an freiwilligenagentur@ravensburg.de.

 Die Bären werden von Bürgerinnen liebevoll eingekleidet und erhalten so ihren sehr individuellen Charakter.

Weitere Informationen gibt es unter www.ravensburg.de/hoffnungsbaeren