Die Sammelaktion des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge des Verbandes Ravensburg Ende letzten Jahres war wieder erfolgreich. Durch die Straßensammlungen der Kyffhäuser Soldatenkameradschaft 1840 und der Bundeswehr-Reservistenkameradschaft sowie durch die alljährliche Spendenbriefaktion von Volksbund und Stadt Ravensburg konnten insgesamt 13.300 Euro an Spendengeldern eingenommen werden.
„Unser Dank gilt den großzügigen Spendern und den vielen Helfern, die ehrenamtlich auf der Straße unterwegs waren, um die Spenden zu sammeln“, sagt August Schuler, Vorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Ravensburg für Oberschwaben. Im Zentrum der Sammelaktion standen die Arbeit für den Frieden, die Versöhnungsarbeit, die Jugendbildung und die Gräberpflege. Schirmherren der Sammelaktion waren Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp und Regierungspräsident Klaus Tappeser.
Der Volksbund hat heute bundesweit knapp 80.000 Mitglieder, über 213.000 aktive Spender und rund 1,3 Millionen gelegentliche Spender und Interessierte. Mit den Beiträgen und Spenden, mit Einnahmen aus Erbschaften und Vermächtnissen sowie den Erträgen aus der jährlichen Haus- und Straßensammlung finanziert der Volksbund mehr als Zweidrittel seiner humanitären Arbeit. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes und der Länder.
Der Volksbund widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, unterstützt die internationale Zusammenarbeit und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Dazu kommen Friedens-, und Versöhnungsarbeit durch die „Stiftung für den Frieden“ und eine engagierte Jugendarbeit.
Wer spenden möchte, kann sich jederzeit online informieren unter www.volksbund.de.


