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Towerstars unterliegen in Spiel 3 

Die Ravensburg Towerstars mussten nach sechs Playoff Siegen in Folge die erste Niederlage schlucken. Das Team von Trainer Rich Chernomaz unterlag dem ESV Kaufbeuren im dritten Halbfinalspiel mit 3:6, ausschlaggebend war ein von Strafzeiten geprägtes Mitteldrittel.
Zum dritten Halbfinalspiel konnten die Towerstars wieder auf Kilian Keller zurückgreifen, der seine Sperre nach der zweiten Disziplinarstrafe abgesessen hatte. Ansonsten blieb die Aufstellung im Vergleich zum Freitag ohne Veränderung.

Die Oberschwaben hatten vor restlos ausverkauften Rängen in der CHG Arena einen Start nach Maß. Nur 62 Sekunden waren gespielt, da hielt Robbie Czarnik den Stock in einen scharfen Pass von Jakub Svoboda –  das 1:0. Zwar profitierte das Team von Coach Rich Chernomaz bei den Spielanteilen auch danach vom frühen Führungstreffer, doch Kaufbeuren stand sehr effektiv in der eigenen Zone und ließ die Towerstars Offensive selten zur Entfaltung kommen. Chancen gab es sicherlich, doch ESVK-Torhüter Stefan Vajs war auf dem Posten.

In der Schlussphase des Startdrittels wirkte Kaufbeuren nicht nur defensiv, sondern auch im Angriffsdrittel agiler und das hatte Folgen. 73 Sekunden vor der ersten Pause drückte ESVK-Topscorer Sami Blomqvist die Scheibe aus einer Spielertraube heraus unter die Latte. Jonas Langmann, der einen Minute zuvor noch einen Penalty gegen Alexander Thiel pariert hatte, war erstmals geschlagen.

Das zweite Spieldrittel bot dann einen teils kuriosen Spielverlauf. Zunächst hatte Kaufbeurens Topstürmer Branden Gracel die Scheibe in der 24. Minute ins Netz geschlenzt, eine Minute später glich Robbie Czarnik per abgezocktem Foul-Penalty prompt wieder aus. Die Towerstars nahmen den Schwung auch in die Folgeminuten mit, allerdings ging man teils zu rustikal in die Zweikämpfe. Wobei eine 2 plus 2 Minuten Strafe wegen eines angeblichen „Hohen Stocks“ von Olivier Hinse nach Ansicht der Videobilder mehr als fragwürdig zu bewerten war. Unerwünschte Folgen hatte das vor allem zwischen der 29. und 38. Spielminute, als gleich drei Ravensburger Spieler auf der Strafbank saßen. Im Gegensatz zu den Halbfinalspielen zuvor nutzten die Buron Joker ihre Überzahlmöglichkeiten eiskalt aus.

15 Sekunden vor der zweiten Pause hämmerte Jere Laaksonen die Scheibe zum 2:5 in die Maschen, zuvor hatten Joseph Lewis und Sami Blomqvist die Gäste-Treffer drei und vier besorgt. Ernüchternd war das auch vor dem Hintergrund, dass die Ravensburger Powerplayformationen zwischen der 32. und 34. Spielminute eine eigene doppelte Überzahl ungenutzt ließen.

Im Schlussabschnitt versuchte das Team von Coach Rich Chernomaz zwar wieder mehr Tempo ins Spiel zu bringen, doch die Gäste agierten in der eigenen Zone äußerst kompakt. Die Vorgabe, sich möglichst schnell durch einen Anschlusstreffer wieder in Reichweite zu bringen, gelang leider nicht. Zwar traf Robin Just achteinhalb Minuten vor Ende noch zum 3:5 Anschlusstreffer, in der 57. Minute machte erneut Lewis den Sack aber endgültig zu. Towerstars Torhüter Jonas Langmann hatte da schon einem sechsten Feldspieler Platz gemacht.

Damit geht die „best of seven“ Serie am Dienstag beim Stand von 2:1 Siegen für Ravensburg nach Kaufbeuren. Das nächste Heimspiel tragen die Towerstars am Freitagabend um 19.30 Uhr aus, aufgrund der beiden ausverkauften Begegnungen zuvor werden die Vorverkaufsmöglichkeiten empfohlen. Dauerkartenbesitzer haben bis Montagabend 18 Uhr ein Vorkaufsrecht für ihren Platz, nicht von der Option betroffene Karten sind bereits im Vorverkauf. Der Fanshop in der Marktstraße hat auch am Montag von 10 bis 13 und 14 bis 18 Uhr geöffnet.
1:0 01:02 Czarnik (Sturm,Svoboda) 1:1 18:47 Blomqvist (Lewis, Stach ), 1:2 23.59 Gracel (Blomqvist, Lewis), 2:2 24.53 Czarnik, 2:3 30.01 Lewis (Laaksonen, Blomqvist, 5:4), 2:4 37.51 Blomqvist (Lewis, Oppolzer, 5:3), 2:5 39.45 Lewis (de Paly, Blomqvist)(5:4), 4:5 51.32 Just (Mayer, Zucker 5:4), 3:6 56:33 Lewis (Empty net). Strafminuten: Towerstars: 20 + 10 Disz. Dronia, Kaufbeuren: 18 + 10 Disz. Latta. Zuschauer: 3418 (ausverkauft)
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