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Stadt wendet sich wegen Kita-Öffnungen an Ministerin

Bild: MEK

Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat den Eltern im Land eine klare Perspektive für die vollständige Öffnung der Kitas Ende Juni gegeben. Aufgrund des aktuellen Stands der Corona-Infektionszahlen befürwortet die Stadt Ravensburg diesen Schritt und freut uns für die Familien, da dies die langersehnte Entlastung für sie bringt.

Man könne sich vorstellen, dass sogar bereits ab 15.06.2020 in Ravensburg eine weitere Öffnung der Kitas vollzogen werden kann. Derzeit bieten die Kitas nur eine Notbetreuung an. Die Platzkapazitäten hierfür hat das Land auf maximal 50 % festgelegt. Die Stadt regt nun an, dass im Ergebnis die Platzkapazitäten in der Notbetreuung auf 70 bis 80% in den Ravensburger Kitas nach den Pfingstferien erhöht werden. Dies würde noch mehr Eltern bereits vor Ende Juni, wenn dann die vollständige Öffnung der Kitas erfolgen soll, die Entlastung bringen. Dies sei der Stadt ein großes Anliegen und hofft auch auf die Gewährung von Sonderregelungen.

“Gerne regen wir an, diese Gruppengrößen bei Kindern, die nur wenige Jahrgänge auseinanderliegen, bereits zum 15.06.2020 zu homogenisieren und auf einheitlich bis zu 14 Kinder bzw. die maximale Platzzahl der Betriebserlaubnis (bei Krippen 10 Plätze) anzuheben. Dabei können aus unserer Sicht alle anderen Vorgaben der CoronaVO weiterhin Grundlage bleiben, sofern nicht sofort das volle Mindestpersonal nach Betriebserlaubnis, sondern das für die Aufsichtspflicht erforderliche Personal zu Verfügung stehen muss,”, schreibt Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp in einem Schreiben an Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.