Es geht gut voran auf einer der derzeit größten Baustellen in Weingarten: Die Sanierung des städtischen Hallenbades läuft nach Plan. Am Montag hat Bürgermeister Alexander Geiger zusammen mit den Projektbeteiligten und Gemeinderäten mit einem symbolischen Spatenstich die wichtigste Phase – den Neuaufbau – eingeläutet.
Gut drei Monate nach Beginn der ersten Arbeiten geht es nun richtig los. Die Gebäudetechnik mit Badewasseraufbereitung, Heizung, Sanitär, Lüftung, Wärmedämmung und Fassade – umfassend und nachhaltig wird das Anfang der 1970er-Jahre gebaute Hallenbad an der Brechenmacherstraße erneuert und sowohl technisch als auch energetisch auf den aktuellen Stand gebracht. Dazu gehört dann auch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Besonders gespannt sein dürfen Familien auf den künftigen Kleinkindbereich, der moderner und auch etwas großzügiger als bisher gestaltet wird.
Seit Herbst wurden die Abschnitte und Einrichtungen, die bestehen bleiben, aufwendig geschützt, wie etwa das Schwimmer- und das Nichtschwimmerbecken, das Bistro und Teile der Umkleiden. Außerdem wurden Bausicherungs-, Zugangs- und Verkehrsflächen für Baumaschinen und Handwerker eingerichtet und Gerüste für weitergehende Installationsarbeiten aufgestellt. Decken, Wände und Böden sind – soweit notwendig – inzwischen zurückgebaut, bestimmte technische Einbauten demontiert. Abbruchmaterial und Schutt wurden auf Schadstoffbelastung hin untersucht und fachgerecht entsorgt.
„Wir freuen uns, dass alles nach Plan läuft, sowohl zeitlich als auch was die Kosten angeht“, sagte Alexander Geiger, Bürgermeister und Werkleiter der Stadtwerke Weingarten, beim symbolischen Spatenstich am vergangenen Montag. Dem konnten alle Anwesenden – das Projektteam der Stadtverwaltung, Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gemeinderat und Tobias Müller vom Planungsbüro mmp Diplomingenieure Architekten – nur zustimmen.
Der Bund fördert das Projekt mit mehr als fünf Millionen Euro. Der Betrag stammt aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ über das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und deckt mehr als die Hälfte der Gesamtkosten ab. Durch die mit der Pädagogischen Hochschule Weingarten vereinbarte Zusammenarbeit und die in Zukunft gemeinsame Nutzung des Bades werden die Unterhaltskosten deutlich sinken. Im Jahr 2027 soll das Hallenbad in neuem Glanz wiedereröffnen.


