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Schüler-Monatskarten: Lösung für Ausgleich wird gesucht

Bild: bodo/B.Hasenfratz

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann hat Schülerinnen, Schüler und ihre Eltern kürzlich darum gebeten, die vorhandenen Schülermonatskarten nicht zu kündigen. Dieser Bitte schließt sich der bodo-Verkehrsverbund mit seinen Verkehrsunternehmen an. An einer Ausgleichslösung für nicht genutzte Schülermonatskarten in der Corona-Pause wird bereits mit Hochdruck gearbeitet.

Solidarität zeigen: Laufen die erworbenen Schülermonatskarten normal weiter, könne das dazu beitragen, kleine und mittelständische Busunternehmen sowie andere Verkehrsbetriebe vor wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu bewahren.

 

 Der Verkehrsminister appellierte an Familien und auch die kommunale Ebene: „Wenn wir nicht umsichtig und vorsorgend handeln, haben wir nach der Corona-Krise eine Krise beim Schülertransport“.

Die Schließung von Schulen und Bildungseinrichtungen, ausgedünnte Ferienfahrpläne im ÖPNV – dies alles führt aktuell dazu, dass immer mehr Eltern die Kosten für weiterlaufende Schülermonatskarten für Bus & Bahn infrage stellen. Doch zur Wahrheit gehört auch, dass die Verkehrsunternehmen, allen voran viele mittelständische Busunternehmen, von diesen Tickets leben. Werden die Schülermonatskarten zurückgegeben, brechen Einnahmen weg und zahlreiche Verkehrsbetriebe geraten in Schwierigkeiten bis hin zur Insolvenz.