Meldungen der Polizei aus dem Stadtgebiet Ravensburg vom Montag, 27. Mai 2024
Unfallflucht auf Parkplatz
Erheblichen Sachschaden in Höhe von rund 6.000 Euro hat ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker am Samstag auf dem Parkplatz eines Discounters in der Schützenstraße an einem Audi hinterlassen. Dieser war um die Mittagszeit auf dem Parkplatz abgestellt. Der Unbekannte fuhr mutmaßlich beim Ein- oder Ausparken gegen das vordere linke Fahrzeugeck des Audi und entfernte sich danach unerlaubt vom Unfallort. Das Polizeirevier Ravensburg ermittelt wegen Unfallflucht und bittet unter Tel. 0751/803-3333 um sachdienliche Hinweise zu dem Unfall.
Autofahrer überholt rechts – Auseinandersetzung ist die Folge
Handgreiflich soll ein bislang unbekannter Autofahrer geworden sein, als er nach einem waghalsigen Überholmanöver am Sonntag kurz nach 20 Uhr von einem Verkehrsteilnehmer auf sein Fehlverhalten hingewiesen wurde. Ein 30-Jähriger sowie weitere Fahrzeuglenker fuhren auf der Friedrichshafener Straße von Mariatal in Richtung Ravensburg. Auf Höhe eines dortigen Möbelhauses überholte der Unbekannte die Kolonne rechts, indem er die Zufahrt zum Möbelhaus nutzte.
Als der 30-Jährige im weiteren Verlauf an einer roten Ampel neben dem Tatverdächtigen stand, wies er diesen durch das geöffnete Fenster auf das Manöver hin. In der Folge fuhr der Unbekannte dem 30-Jährigen bis nach Bavendorf hinterher und versuchte, ihn mittels Lichthupe zu stoppen. Schließlich überholte er den 30-Jährigen und bremste ihn bis zum Stillstand aus. Der Unbekannte stieg aus und stellte den 30-Jährigen zur Rede. Im Laufe des Gesprächs wurde der Tatverdächtige handgreiflich und soll seinem Gegenüber unter anderem ein Büschel Haare ausgerissen haben. Im Anschluss fuhr er weiter. Beamte des Polizeireviers Ravensburg haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten etwaige Zeugen des Vorfalls, sich unter Tel. 0751/803-3333 zu melden.
Wegen angeblichen Schulden verprügelt
Zu einer gemeinschaftlich begangenen gefährlichen Körperverletzung kam es am Freitag um 16.23 Uhr in der Nordstadt von Ravensburg, als zwei Schläger ihr 32-jähriges Opfer aufsuchten und verprügelten. Mutmaßlich aufgrund von Schulden in Höhe von 200 Euro klingelte ein 26-jähriger Tatverdächtiger mit seinem bislang unbekannten Mittäter an der Türe des Opfers. Als der Geschädigte die Türe öffnete, bekam er unvermittelt Schläge von den Aggressoren. Dabei wurde er mit Fäusten traktiert und am Boden liegend mit den Füßen getreten. Noch vor dem Eintreffen der Polizei sind die Täter geflüchtet. Die Beamten des Polizeireviers Ravensburg konnten jedoch einen davon schnell ermitteln. Die Verletzungen des Opfers wurden vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt. Durch Zufall stießen die Ermittler der Polizei bei den Maßnahmen vor Ort noch auf einen Zeugen, welcher wegen einer nicht bezahlten Strafe per Haftbefehl gesucht wurde. Nachdem dieser zunächst durch die Beamten für die weiteren Maßnahmen mit auf die Dienststelle genommen wurde, konnte er dort nach Bezahlung seiner Strafe wieder auf freien Fuß entlassen werden.
Bekifft mit dem falschen Fahrzeug unterwegs
Irrtümlicherweise den falschen Transporter hat am Freitag gegen 16.50 Uhr ein 36-jähriger in Kempten in Gebrauch genommen und konnte später durch die Polizei in Ravensburg gestoppt werden. Er stand mutmaßlich unter dem Einfluss von Cannabis. Dabei wurde der Polizei zunächst bekannt, dass ein gelber Transporter eines Transportunternehmens in Kempten gestohlen worden sei. Da das Unternehmen den Transporter orten konnte und eine Angestellte des Unternehmens den Transporter verfolgte, konnte das Fahrzeug um 17.45 Uhr in der Wangener Straße in Ravensburg zielgerichtet durch Beamte des Polizeireviers Ravensburg angehalten und kontrolliert werden. Wie sich herausstellte, hatte der Fahrer mit einem anderen Unternehmen vereinbart, dass er deren gelben Transporter für einen Umzug ausleihen darf. Dabei war ausgemacht, dass der Fahrzeugschlüssel am Fahrzeug deponiert wird. Dieses Unternehmen hatte jedoch vergessen, das Fahrzeug wie vereinbart bereit zu stellen. Als der Fahrzeugnutzer dann zur ausgemachten Zeit das Fahrzeug abholen wollte, fand er an der vereinbarten Örtlichkeit nur einen gelben Transporter. Denjenigen des falschen Unternehmens. Bei einer Nachschau konnte er auch wie vereinbart, an selbiger Stelle am Fahrzeug deponiert, den Fahrzeugschlüssel auffinden. Im Gedanke alles richtig zu machen, nahm er den Transporter in Betrieb und fuhr damit in Richtung Ravensburg, wo er schlussendlich angehalten werden konnte. Das Missverständnis konnte schnell und nachvollziehbar aufgeklärt werden. Worüber die eingesetzten Beamten jedoch nicht erfreut waren, war, dass der Fahrer mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Nachdem ein Drogenvortest den Verdacht auf den Konsum von Cannabis erhärtete, veranlassten die Beamten eine Blutentnahme und untersagten die Weiterfahrt. Der Transporter konnte an das richtige Unternehmen wieder übergeben werden. Der Firma entstand allerdings, durch die nicht ausgelieferten Pakte, ein Schaden von circa 2.000 Euro.


