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MVZ Friedrichshafen und Tettnang: Start unter Führung der OSK

Bild: OSK

Die Oberschwabenklinik (OSK) hat zum 1. Januar 2026 die Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Friedrichshafen und Tettnang übernommen und führt den Betrieb an beiden Standorten fort. Damit bleibt die ambulante medizinische Versorgung an beiden Standorten auch künftig gewährleistet.

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Am 7. Januar 2026 waren die beiden Geschäftsführer der MVZ, Stephanie Dreher und Franz Huber, an beiden Standorten vor Ort, um gemeinsam mit Mitarbeitenden sowie Patientinnen und Patienten den Start der MVZ unter dem Dach der Oberschwabenklinik zu begleiten. In persönlichen Gesprächen nutzten sie die Gelegenheit zum Austausch und dankten den Teams für ihr Engagement.

„Die Arbeit in den MVZ geht ohne Unterbrechung weiter“, sagt Franz Huber, der auch Geschäftsführer der Oberschwabenklinik ist. „Gemeinsam mit den Teams vor Ort haben wir die bestehenden Strukturen stabilisiert. Unser Anspruch ist es, eine verlässliche ambulante Versorgung für die Menschen in der Region sicherzustellen.“

Stephanie Dreher, Geschäftsführerin der MVZ der Oberschwabenklinik, betonte die Bedeutung der Mitarbeitenden für den gelungenen Start: „Wir sind sehr dankbar, dass wir ab jetzt offiziell zusammengehören und zusammenarbeiten dürfen. Die Teams vor Ort haben in den vergangenen Monaten Großartiges geleistet und die Versorgung auch in einer Phase großer Unsicherheit aufrechterhalten.“

Leistungsangebot am Standort Friedrichshafen
Am Standort Friedrichshafen umfasst das Leistungsangebot ab dem 1. Januar 2026 unter anderem Behandlungen in Orthopädie und Unfallchirurgie, plastischer Chirurgie und Handchirurgie, kinderärztlicher Versorgung, Narkose- und Schmerztherapie sowie eine Adipositassprechstunde.

Zusätzlich wird eine neurologische Sprechstunde angeboten. Für die kardiologische Versorgung ist vorgesehen, die Praxis ab Sommer 2026 in neuen Räumlichkeiten und mit neuer ärztlicher Besetzung weiterzuführen. Die spezialisierte Wundsprechstunde soll in enger Zusammenarbeit mit den Hausärztinnen und Hausärzten weitergeführt werden.

Leistungsangebot am Standort Tettnang
Das MVZ Tettnang bietet auch künftig Leistungen in den Bereichen Anästhesie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Physikalische und Rehabilitative Medizin sowie die Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen (Gastroenterologie) an.

„Für das MVZ Tettnang gilt unsere klare Zusage: Die ambulante Versorgung wird unabhängig von der weiteren Entwicklung des Krankenhausstandorts fortgeführt“, betont Franz Huber. „Gerade in Zeiten des Wandels ist es wichtig, stabile und wohnortnahe Versorgungsangebote zu erhalten.“

Beide MVZ-Standorte haben für die Oberschwabenklinik eine eigenständige Bedeutung in der ambulanten Versorgung. Sie sollen unabhängig von der weiteren Entwicklung der Krankenhausstrukturen als wohnortnahe medizinische Anlaufstellen weiterentwickelt werden. „Wir glauben an die Zukunft und an die Potenziale dieser beiden Standorte“, so Huber. „Die MVZ sind ein wichtiges Fundament für die Gesundheitsversorgung in der Region.“

Personal und ärztliche Leitung
An den beiden MVZ-Standorten arbeiten aktuell insgesamt rund 50 Mitarbeitende, darunter 20 Ärztinnen und Ärzte sowie 30 Mitarbeitende im medizinischen und administrativen Bereich. Im MVZ Friedrichshafen sind derzeit 13 Ärztinnen und Ärzte sowie 17 nicht-ärztliche Mitarbeitende tätig, im MVZ Tettnang 7 Ärztinnen und Ärzte sowie 13 nicht-ärztliche Mitarbeitende.

„Alle Mitarbeitenden haben von uns ein Übernahmeangebot erhalten“, sagt Dreher. „Nicht alle sind langfristig geblieben – das waren individuelle Entscheidungen. Entscheidend ist: Die Teams an beiden Standorten sind arbeitsfähig, engagiert und stabil aufgestellt.“

Die ärztliche Leitung des MVZ Friedrichshafen liegt bei Dr. med. Günther Tauber, die ärztliche Leitung des MVZ Tettnang bei Dr. med. Gerd Fuchs.