Meldungen der Polizei aus dem Kreisgebiet vom Donnerstag, 29. Oktober 2026
Horgenzell
Ladung verloren – Autofahrerin muss abbremsen
Glimpflich ausgegangen ist am Mittwochmorgen kurz vor 9 Uhr eine Verkehrssituation auf der L 288 zwischen Gossetsweiler und Unterwaldhausen, bei der ein 69-Jähriger Ladung verloren hat. Eine Autofahrerin musste eine Vollbremsung einleiten, als ihr ein Pflasterstein vom Anhänger eines vorausfahrenden VW entgegenflog. Eine Streife des Polizeireviers Ravensburg stoppte den 69 Jahre alten VW-Fahrer kurze Zeit später, wobei noch nicht abschließend geklärt ist, wie genau sich der Stein trotz vorhandener Sicherung lösen konnte. Gegen den Fahrer wird wegen des möglicherweise ordnungswidrigen Handelns ermittelt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Wilhelmsdorf
Wohnmobil mutwillig beschädigt und beschmiert
Unbekannte haben zwischen Samstag und Mittwoch in der Esenhauser Straße ein Wohnmobil mutwillig beschädigt und beschmiert. An dem geparkten Fahrzeug waren mehrere Einstiche an einem Reifen festzustellen, zudem wurde eine Fahrzeugseite mit einem schwarzen Lackstift besudelt. Da sich die Schmierereien wohl ohne größeren Aufwand entfernen lassen, dürfte der entstandene Sachschaden mit wenigen hundert Euro vergleichsweise gering ausfallen. Das Polizeirevier Weingarten hat die Ermittlungen zu der Tat aufgenommen und bittet Personen, die Hinweise auf die unbekannten Verursacher geben können, sich unter Tel. 0751/803-6666 zu melden.
Gas- und Bremspedal verwechselt
Das Gas- und Bremspedal hat am Mittwochvormittag eine 84 Jahre alte Renault-Fahrerin auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäfts im Öschweg verwechselt und Sachschaden von rund 10.000 Euro verursacht. Die Seniorin beschleunigte ihren Wagen beim Ausfahren aus einer Parklücke versehentlich, überfuhr ein kleines Mauerstück und prallte gegen einen geparkten VW Touran. Während am Touran Sachschaden von rund 6.000 Euro entstanden sein dürfte, wird dieser am Renault auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Amtzell
Überholmanöver – Streifenwagen muss Vollbremsung einlegen
Mit einer Vollbremsung eines entgegenkommenden Streifenwagens endete am Mittwochabend das gefährliche Überholmanöver eines 37-Jährigen auf der B 32 zwischen Karbach / A 96 und Geiselharz. Der Seat-Fahrer hatte kurz vor 21 Uhr in Richtung Geiselharz zum Überholen eines vorausfahrenden Fahrzeugs angesetzt, ohne die gesamte Strecke überblicken zu können. Eine Streife des Polizeireviers Wangen im Allgäu, die dem Überholenden auf Höhe Argenhof entgegenkam, musste eine Vollbremsung einleiten, um eine Kollision mit dem 37-Jährigen zu verhindern. Die Polizisten wendeten ihr Fahrzeug und stoppten den Seat-Fahrer kurz darauf. Auch wenn er seine gefährliche Fahrweise einräumte und sich mit einer Entschuldigung einsichtig zeigte, kommt auf den 37-Jährigen nun eine Bußgeldanzeige zu.
Wangen im Allgäu
Alkoholisierte Autofahrer gestoppt
Zwei alkoholisierte Autofahrer haben Beamte des Polizeireviers Wangen im Allgäu am Mittwochabend gestoppt. Während ein 58-Jähriger bei einem Alkoholvortest über 0,5 Promille pustete, ergab dieser bei einem 43-Jährigen deutlich über 1,1 Promille. Der 58-Jährige musste auf einem Polizeirevier einen gerichtsverwertbaren Alkoholtest durchführen, der die Überschreitung des gesetzlichen Grenzwertes bestätigte. Auf ihn kommt nun eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige an die Bußgeld- und Führerscheinstelle zu. Der 43-Jährige sieht sich hingegen einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr gegenüber. Er musste in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Zudem stellten die Beamten den Führerschein des deutschen Staatsangehörigen sicher.
Wangen im Allgäu / A 96
Drogentest bei Autofahrer positiv auf Kokain
Beamte der Verkehrspolizei Kißlegg haben am Mittwochmorgen auf der A 96 im Bereich des Parkplatzes Humbrechts einen 51 Jahre alten Autofahrer gestoppt, der Anzeichen auf den Konsum von Betäubungsmitteln zeigte. Die Polizisten überprüften im Zuge der allgemeinen Verkehrskontrolle die Verkehrstüchtigkeit des Fahrers und führten mit im schließlich einen Drogenvortest durch, der auf Kokain anschlug. Der 51-Jährige musste in der Folge seinen Wagen stehen lassen und in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Neben dem Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln kommt auf den schweizerischen Staatsangehörigen auch eine Strafanzeige zu: Er führte in seinem Kofferraum ein nicht zulässiges Reizstoffsprühgerät mit sich, was einen Verstoß gegen das Waffengesetz darstellt.


