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Regionales

Land baut Radnetz in der Region weiter aus

Radweg iSymbolbil: F.Enderle

Oberschwaben profitiert von den heute vorgestellten Bauprogrammen des Landes für Radwege an Landes- und Bundesstraßen. Die Querungshilfen in Zußdorf und Pfrungen entlang der L 201b und an der Domänestraße in Tettnang sind im vergangenen Jahr fertiggestellt worden. Ebenso fertiggestellt wurden der Ausbau des Rad- und Gehwegs Reute-Gaisbeuren an der L 285 und der Radweg Tettnang – Büchel – Schwanden an der L 333. Für den Radweg Grünkraut/Eggwald – Bodnegg/Rotheidlen an der B 32 und eine Querungshilfe in Berg-Kasernen an der L 291 steht der Baubeginn 2026 an.

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„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege verbessert sich die Infrastruktur im Raum Oberschwaben deutlich“, betont MdL Manfred Lucha. „Wir wollen das Rad auch für den Alltag attraktiver machen. Dafür brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Mittelfristig wollen wir erreichen, dass 20 Prozent aller Wege in Baden-Württemberg auf dem Fahrrad zurückgelegt werden.“

 Grundlage ist der Bedarfsplan für Radwege des Verkehrsministeriums, der seit 2023 umgesetzt wird. „Nahezu alle Bürgerinnen und Bürger besitzen und nutzen ein Fahrrad. Wir räumen der notwendigen Infrastruktur daher hohen Stellenwert ein“, erklärt Manne Lucha. Ziel des Bedarfsplans ist es, bis Ende 2030 Verbesserungen auf insgesamt 860 Kilometern an Bundes- und Landesstraßen sowie bei Radschnellverbindungen zu erreichen. Durch eine klare Priorisierung werden die wichtigsten und dringendsten Projekte zuerst umgesetzt.