Volles Konzerthaus, große Bühne für den Sport: Am Freitag, 20. Februar, sind rund 200 Einzel- und Mannschaftssportlerinnen und -sportler für ihre Leistungen im Jahr 2025 ausgezeichnet worden. Die Stadt Ravensburg und der Sportverband ehrten außerdem drei Personen für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement im Sport.
Die Auszeichnungen überreichten Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp und der stellvertretende Vorsitzende des Sportverbandes, Reinhard Mosch. Erstmals galt ein neues System mit drei Ehrungsstufen: Gold, Silber und Bronze.
Bronze erhielten Sportlerinnen und Sportler, die bei Süddeutschen Meisterschaften Platz zwei oder drei, bei Baden-Württembergischen Meisterschaften die Plätze eins bis drei oder bei Württembergischen Meisterschaften den Titel holten. Mit Silber wurden Leistungen gewürdigt, die Platz zwei bis zehn bei Deutschen Meisterschaften oder einen Sieg bei Süddeutschen Meisterschaften bedeuteten. Die Goldene Plakette als höchste Stufe zeichnete Sportlerinnen und Sportler aus, die bei internationalen Meisterschaften die Plätze eins bis zehn erreichten oder den deutschen Meistertitel gewinnen konnten.
Durch den Abend führten Jürgen Schlegel und Tobias Hübner, die mit Charme und Witz moderierten. Zwischen den zahlreichen Ehrungen sorgten Showeinlagen für Stimmung im Saal: Die Cheerleader „Flying Stars“, die HipHop-Gruppe „ReUnion“ und das Standard-Tanzpaar Marie und Maximilian vom ATC Blau-Rot brachten Bewegung und Showfeeling auf die Bühne.
Besonders gewürdigt wurde auch der Einsatz hinter den Kulissen des Sports. Die Ehrenamtspreise von Stadt und Sportverband gingen an Gerolf Müller (TSB Ravensburg, Abteilung Judo), Paolo Alexandre Gomes Branco (KJC Ravensburg, Abteilung Capoeira) und Michaela Bucher (IPFZ Oberschwaben).
Den Titel „Sportler des Jahres“ holte sich Handballer Lukas Kaut von den Ravensburger Rams. Er hatte es mit der deutschen Nationalmannschaft bis ins Finale der Deaflympics geschafft. „Sportlerin des Jahres“ wurde Johanna Kneer (KJC Ravensburg), die 2025 als World-Games-Siegerin, Weltmeisterin und Europameisterin glänzte.
Zum „Seniorensportler des Jahres“ wurde der Triathlet Johannes Dietrich (DAV, Sektion Ravensburg) gewählt – für seine außergewöhnlichen Leistungen beim Ironman in Nizza. Bei der Jugend setzte sich erneut Francesca Parcelli (TC) durch: Sie wurde zum dritten Mal in Folge „Jugendsportlerin des Jahres“. Den Pokal des „Jugendsportlers des Jahres“ gewann Luan Elsäßer (KJC).
Über die Auszeichnung als „Mannschaft des Jahres“ durften sich die ifm Razorbacks freuen. Sie überzeugten mit ihrem Auftritt in der German Football League und krönten die Saison mit dem Gewinn der Süddeutschen Meisterschaft.


