Wie sichert das Handwerk in der Region seine Zukunft? Über diese und weitere brennende Fragen tauschten sich am 24. Februar 2026 zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter regionaler Handwerksbetriebe beim ersten „Handwerker-Frühstück“ in Ravensburg aus. Die Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg hatte gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft W.I.R und der Handwerkskammer Ulm zu diesem neuen Netzwerkformat eingeladen.
Der direkte Draht zur Praxis
In offener Atmosphäre nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, aktuelle Herausforderungen bei der Fachkräftesicherung zu adressieren und die Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern zu intensivieren. Dabei wurden konkrete Hilfestellungen aufgezeigt, die den Betrieben im Alltag spürbare Entlastung bieten können. In der anschließenden Diskussionsrunde wurden konkrete Fragen aus der Praxis aufgegriffen und Lösungsansätze erörtert.
Wir wollen wissen, was die Betriebe in der Region bewegt“, zieht Anke Traber, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg eine positive Bilanz, „Nur durch einen engen Austausch, können wir unser Dienstleistungsangebot so praxisnah wie möglich ausrichten. Das große Interesse der Handwerkerschaft zeigt, wie wichtig solche Vernetzungsformate sind.“
Dialog als Motor für den Standort
Das Feedback der teilnehmenden Handwerker war durchweg positiv. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, Fragen direkt im Plenum zu klären und sich mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Zünften zu vernetzen.
Die Beteiligten waren sich einig, dass die enge Verzahnung von Wirtschaftsförderung, Kammer und Arbeitsagentur ein wesentlicher Standortvorteil für das regionale Handwerk ist. Das erste Handwerker-Frühstück markiert damit den Beginn einer Veranstaltungsreihe, die den Wirtschaftsmotor Handwerk in der Region Ravensburg stärken soll.


