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72-Stunden-Aktion errichtet einen Jugendtreffpunkt 

„In 72 Stunden die Welt ein bisschen besser machen“, das ist das Motto der vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) gemeinsam mit seinen Diözesan- und Jugendverbänden durchgeführten Aktion. Eine von rund 3 300 Aktionsgruppen, die in einer 72-Stunden-Aktion ein soziales, interkulturelles oder ökologisches Projekt umsetzen, hat einen ausrangierten Bauwagen in Hegenberg versetzt und einen Grillplatz eingerichtet.

Die 15 Ministranten aus Obereschach konnten kaum erwarten mit der Arbeit anzufangen, als sie am Donnerstag den Umschlag mit ihrer Aufgabe in den Händen hielten. Begleitet von Ute Lamprecht, der Stellvertretenden Leiterin des Fachzentrums Kinder, Jugend und junge Erwachsene der Stiftung Liebenau, ging es zur Ortsbesichtigung. Noch am Abend wurde ein Traktor organisiert, mit dessen Hilfe sie den Bauwagen an seinen neuen Ort im Barbara-Garten versetzen wollten. Als Lamprecht am nächsten Morgen eintraf, staunte sie nicht schlecht, denn da stand der Wagen schon an seinem neuen Platz unter schattigen Bäumen. „Da spürt man, wie die Jugendlichen brennen, dieses Projekt durchzuführen. Und da sage noch einer, unsere Jugend sei nicht engagiert“, freute sich Lamprecht.

Gemeinsames Grillfest
Als der Schulunterricht am Sozialpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum der Don-Bosco-Schule vorbei war, kamen die Schülerinnen und Schüler in den Garten und bestaunten den Fortschritt der Arbeiten. Das Dach wurde erneuert, die Fenster wurden repariert und innen wurde der Bauwagen zu einem gemütlichen Treffpunkt umgewandelt. So wurde ein neuer Ort der Begegnung im Grünen geschaffen, worüber die Jugendlichen, die in Hegenberg wohnen, sich besonders freuen. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Fest, um die neue Grillstelle gleich einzuweihen. Angehörige und Freunde der Ministranten kamen und waren stolz auf deren Leistung und Einsatzbereitschaft. Ein Hefezopf, in Form einer 72, wurde mit Wonne verspeist. Die ganze Aktion wurde von zahlreichen ortsansässigen Firmen gefördert, die kostenlos Materialien zur Verfügung gestellt haben. Auch die Bevölkerung unterstützte das Vorhaben mit unterschiedlichsten Spenden.

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