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Wieder mehr Fahrplanangebot ab 4. Mai

Bild: Kim Enderle

Mit den von Bund und Ländern beschlossenen Lockerungen der Ausgeh- und Kontaktverbote sowie dem Hochfahren der Schulen und Berufsschulzentren stellen auch die Verkehrsunternehmen im bodo ihre Fahrpläne wieder größtenteils auf den Schulfahrplan um. Ausnahmen gibt es beispielsweise in einigen Stadtverkehren. Des Weiteren heißt es in Bus & Bahn seit Kurzem „Maske auf“. Was Fahrgäste jetzt wissen müssen:

  

Mit dem bevorstehenden Start des Schulbetriebs in den Landkreisen Bodenseekreis und Ravensburg verkehren die meisten Buslinien ab dem 4. Mai wieder nach Schulfahrplan. Das heißt, die im Fahrplan mit „S“ gekennzeichneten Kurse verkehren zusätzlich. Im Landkreis Lindau gilt bereits seit dem 27. April ein erweitertes Fahrplanangebot aufgrund der dort schon erfolgten Schulöffnungen. bodo berichtete hierzu.


Sonderfahrpläne

Anpassungen der Schulfahrpläne gibt es insbesondere in den Abend-/Nacht- und Anrufverkehren (z.B. emma) die auch ab dem 4. Mai mitunter eingestellt bleiben. So fahren im Stadtbus Ravensburg Weingarten die Busse zwar wieder im 15-Minuten-Takt, jedoch entfallen auf vielen Linien die späten Abendverkehre; die Linie 15 fährt weiterhin nach dem Samstagsfahrplan. Auch in den Stadtverkehren Friedrichshafen, Lindau und Überlingen sowie bei einigen privaten Omnibusunternehmen werden teils angepasste Fahrpläne angeboten. Alle ab 4. Mai gültigen Fahrplandaten sind verfügbar in der Elektronischen Fahrplanauskunft im Web oder per App. Eine Übersicht der Einschränkungen und Sonderfahrpläne bieten zudem das bodo-Serviceportal unter bodo.serviceportal.de oder auch die Internetseiten der Stadtverkehre und Verkehrsunternehmen.


„Maske auf“ – auch für das Fahrpersonal?


Die ersten Tage nach Beginn der Maskenpflicht zeigen, dass Fahrgäste sich klar an die Verordnungen halten; solidarisch sich selbst und andere mit einer Mund-Nasen-Bedeckung schützen. Vielen fällt aber gleichermaßen auf: Fahrerin oder Fahrer trägt keine Maske. bodo-Geschäftsführer Jürgen Löffler erläutert hierzu: „Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist für das Fahrpersonal während der Fahrt ausgesetzt, um die Fahrtüchtigkeit nicht zu beeinträchtigen. Das Fahrpersonal in den Bussen kann durch Schließung des vorderen Einstiegs den erforderlichen Abstand einhalten. Lokführer sind ebenfalls vom Fahrgastraum getrennt. Klar geregelt ist übrigens, dass im Falle eines direkten Kontakts mit Fahrgästen auch das Fahrpersonal Maskenpflicht hat. Entsprechend haben alle Verkehrsunternehmen im bodo ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Maske ausgestattet“.

 
Abstand halten – geht das im ÖPNV?

Den geforderten Abstand zu anderen Personen einzuhalten ist in Bus & Bahn schwierig bis unmöglich. Um dennoch den größtmöglichen Raum bereitzustellen, setzen die Omnibusunternehmen alle verfügbaren Gelenkbusse ein. Hier ist ein „Verteilen“ im Fahrzeug einfacher. Vor allem aber hilft, dass Fahrten mit Bus und Bahn -sofern möglich- zeitversetzt zu den Hauptverkehrszeiten gelegt werden und dass Fahrgäste sich gleichmäßig auf Sitz- und Stehplätze verteilen. Und nicht zu vergessen: Die Bedeckung hilft, sich und andere zu schützen.


Auch wenn aktuell noch kein verbindliches Datum zur Öffnung des Vordereinstiegs bzw. für den Fahrscheinverkauf beim Fahrpersonal bekannt ist: Eine Fahrt mit Bus und Bahn ohne Fahrschein ist und bleibt nicht erlaubt. Vom HandyTicket, über die eCard hin zu Tickets aus dem Fahrscheinautomat gibt es Möglichkeiten, auch digital bzw. außerhalb des Busses einen Fahrschein zu erwerben.

Wer Inhaber eines bodo-Abonnements ist, kann dieses auf Grund der derzeitigen besonderen Situation bis auf Weiteres aussetzen. Hierfür ist lediglich eine entsprechende Meldung beim jeweiligen AboCenter notwendig. Nicht benötigte Monatsabschnitte müssen der Ausgabestelle am 15. des Vormonats vorliegen.

 

Alle Informationen zu Fahrplänen, zur Rückgabe von Tickets, Fakten zur Maskenpflicht als auch die wichtigsten Fragen und Antworten sind übersichtlich dargestellt unter bodo.serviceportal.de auf der Sonderseite „Coronavirus im bodo“.