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Towerstars: Die Tür zum Finale steht weit offen 

Die Ravensburg Towerstars haben sich mit einem stark herausgespielten 3:0 Auswärtssieg in Kaufbeuren die ersten Matchpucks zum Einzug ins DEL2-Finale erarbeitet. Das Team von Trainer Rich Chernomaz überzeugte mit einer taktisch disziplinierten Leistung und einem bärenstarken Torhüter Jonas Langmann.

Der Start in das vierte Halbfinalspiel gestaltete sich für die Ravensburger Cracks schon einmal knifflig. Bereits nach 20 Sekunden musste Robbie Czarnik wegen Stockhaltenes für zwei Minuten auf die Strafbank. Jonas Langmann im Towerstars Gehäuse wurde da schon einmal warmgeschossen, die Vorderleute arbeiteten insgesamt aber gut in numerischer Unterzahl.

Kaufbeuren entwickelte insgesamt zwar mehr Zug zum Tor und hatte zunächst mehr hochkarätige Chancen, rein spielerisch war die Partie im ersten Abschnitt aber vollkommen ausgeglichen. Zumindest bis zur 17. Spielminute. Erneut hatten die Towerstars eine Strafzeit schadlos überstanden und konnten bis zur ersten Pause den Gegner ordentlich unter Druck setzen. Die Führung winkte auch durch eine numerische Überzahl zweieinhalb Minuten vor der ersten Pause. Das Powerplay wirkte durchaus vielversprechend, doch auch die Gastgeber standen sehr kompakt in ihrer Unterzahlbox.

Das zweite Spieldrittel sollte sich dann grundlegend ändern. Nach jeweils auf beiden Seiten überstandenen Strafzeiten übernahmen die Towerstars ganz klar das Kommando in diesem Spiel. Sie erhöhten das Tempo und setzten die Gastgeber minutenlang in deren Zone unter Druck. Der Ravensburger Führungstreffer durch Daniel Schwamberger hatte sich förmlich abgezeichnet. Auch danach waren die Towerstars tonangebend, Kaufbeuren kam lediglich zu vereinzelten Entlastungsangriffen. Die wurden von einer konsequenten Ravensburger Defensive aber meist schon an oder kurz nach der blauen Linie gestoppt.

In der 38. Minute fehlte nicht fiel, da hätte sich das Team von Trainer Rich Chernomaz für die Überlegenheit belohnen können. Sören Sturm wurde von Robbie Czarnik auf links bedient, der Schuss zischte aber knapp über das Tor. Auf der Gegenseite fingen die Towerstars dann 11 Sekunden vor der zweiten Pause beinahe den Ausgleich ein. Mit Sami Blomqvist und Branden Gracel tauchten gleich zwei Kaufbeurer Stürmer frei vor Jonas Langmann auf, der Ravensburger Keeper blieb aber ganz ruhig und sicher auf seiner Linie und parierte.

Die Drittelpause nutzten die Hausherren offensichtlich, um nochmals Kräfte zu mobilisieren. Die Towerstars sahen sich teils in der eigenen Zone eingeschnürt und das Towerstars Tor stand unter Dauerbeschuss. Nach rund fünf bis sechs Minuten konnten sich die Towerstars mit guter Zweikampfarbeit das Spiel zurückholen. In der 49. Minute kam es dann zur Vorentscheidung. Mathieu Pompei setzte sich zunächst an der blauen Linie durch, Kollege Andreas Driendl zeigte viel Übersicht beim finalen Pass auf Robin Just und die Oberschwaben lagen unt

er dem Jubel der rund 250 Ravensburger Fans mit 2:0 in Front. Noch bevor sich der Gegner eine neue Taktik zurechtlegen konnte, legte Kapitän Vincenz Mayer den dritten Treffer nach. Die starke Vorarbeit kam diesmal von Olivier Hinse und Daniel Pfaffengut.

Kaufbeuren versuchte in der Schlussphase mit der Herausnahme des Torhüters noch einmal alles, aufgrund einer Strafzeit gegen Kilian Keller kam es sogar zu einer 6:4 Überzahl. Doch die Towerstars standen gut und wenn einmal eine Scheibe bis zum Tor durchkam, war da immer noch Jonas Langmann. Der Ravensburger Keeper hatte sich seinen Shut-out wahrlich verdient.

Beim Serienstand von 3:1 fehlt den Towerstars jetzt noch ein Sieg zum Einzug ins Finale der DEL2. Den ersten von drei Matchpucks haben die Towerstars am kommenden Freitag um 19.30 Uhr beim Heimspiel in der CHG Arena. Alle Karten sind inzwischen im freien Verkauf, aufgrund der großen Nachfrage wird unbedingt der Kartenvorverkauf empfohlen.

0:1 31:13 Schwamberger (Pozivil) 0:2 48:04 Just (Driendl, Keller ) 0:3 50:05 Mayer (Hinse, Pfaffengut)  Strafminuten: Kaufbeuren 4, Ravensburg 10. Zuschauer 3100 (ausverkauft)

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