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Prüfung der Ferngasleitung

Bild: TWS

Ab Donnerstag (6. März) startet die TWS Netz GmbH mit Arbeiten für eine große Prüfung des Ferngasnetzes, das unter anderem durch Ravensburg und Weingarten führt. Eingesetzt werden hierzu sogenannte „Molche“. Hierbei handelt es sich um Mess- und Inspektionsgeräte, mit denen unterirdische Gasleitungen – wie das Ferngasnetz – überprüft werden. Im ersten Schritt wird dazu direkt vor dem TWS-Verwaltungsgebäude in der Ravensburger Schussenstraße eine Schleuse für die Messgeräte eingesetzt.

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Das Schachtbauwerk unter dem Gehweg war bereits vor der letzten großen Prüfung erstellt worden. Denn genau hier am Busbahnhof in der Schussenstraße treffen zwei Leitungsabschnitte mit unterschiedlichem Durchmesser aufeinander. Da die Messgeräte die Rohre ganz ausfüllen müssen, kommen sogenannte „Molche“ unterschiedlicher Größe zum Einsatz. „Um Zeit und Kosten zu sparen, werden die Schleusen direkt vor dem TWS-Verwaltungsgebäude errichtet, wo wir zwei unterschiedliche Molche über einen Schacht einbringen und entnehmen können“, erklärt Thomas Richter, Teamleiter Anlagen der TWS Netz. Die TWS Netz koordiniert die Arbeiten; die eigentliche Messung führt ein spezialisiertes Unternehmen durch. Um die Schleuse aufzubauen, wird ab Donnerstag, 6. März, in der Schussenstraße, direkt vor dem TWS-Verwaltungsgebäude, das Kopfsteinpflaster des Gehwegs auf zirka fünf Metern Länge geöffnet. Die Durchfahrt zur Straße Am Alten Gaswerk wird an dieser Stelle von der Schussenstraße kommend während der Baumaßnahme für den Verkehr gesperrt.

Messung im April
Die TWS Netz nutzt in der Schussenstraße das vorhandene Schachtbauwerk, in das im März die Rohre für die Entsendung der Messgeräte eingesetzt werden. Das Messgerät, der sogenannte Molch, verfügt über zahlreiche Sonden. Diese registrieren winzige Veränderungen im Material der Rohrleitungen. Überprüft wird zwischen Weingarten und Leiblach im Vorarlberg.

Dieser 43 Kilometer lange Abschnitt des bundesweiten Ferngasnetzes gehört der Gasversorgung Oberschwaben (GVO); sie investiert rund 430.000 Euro in die Inspektion. Die eigentliche Messung findet im April statt, danach wird die Schleuse wieder zurückgebaut. Bis Anfang Mai wird auch der Pflasterbelag wieder in den Gehweg eingesetzt.

Bei der anstehenden Inspektion geht es auch um eine grundsätzliche Beurteilung des Leitungszustands. „Die TWS Netz betreibt die Leitung seit Anfang 2013. Die Messergebnisse werden Grundlage des Unterhalts- und Investitionskonzeptes der nächsten Jahre sein“, hält Thomas Richter fest. Die nächste Prüfung ist wieder in zehn Jahren vorgesehen.