Videokonferenzen im Homeoffice, digitaler Unterricht mit Cloud-Anbindung, Online-Gaming in 3D und Streaming in 4K-Qualität sind nur wenige Beispiele aus der Gegenwart. Sicher ist, dass die Datennutzung in vielen Lebensbereichen weiter steigen wird und traditionelle Telekommunikationsnetze an ihre Belastungsgrenzen stoßen werden. Glasfaser ist der Technologiestandard von morgen und damit die Grundlage für digitales Leben und Arbeiten.
In Ravensburg rollen nun die Bagger: OXG hat mit dem Ausbau der zukunftssicheren Glasfaserinfrastruktur begonnen. Das neue Netz wird mehr als 10.000 Haushalte mit Glasfaser versorgen. Damit begleitet OXG die Stadt Ravensburg in Richtung digitale Zukunft. Markus Metzger, Leiter Kommunenmanagement von OXG: „Vor einigen Wochen haben wir den Glasfaserbaustart in Weingarten gefeiert – heute setzen wir den Startschuss für mehr als 10.000 Ravensburger Haushalte. Durch diesen Ausbau machen wir gemeinsam einen bedeutenden Schritt in Richtung einer digital vernetzten und zukunftsorientierten Gesellschaft. Anwohner*innen sollten die Gelegenheit nutzen, sich bereits während der Bauphase kostenlos an das offene Glasfasernetz anschließen zu lassen.“ Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp freut sich, dass der Ausbau vorankommt. „Schnelles Internet ist für alle Lebensbereiche inzwischen unverzichtbar. Ich freue mich, dass es in Ravensburg weiter vorangeht. OXG ist hier ein wichtiger Partner.“
OXG baut in Ravensburg ein FTTH-Netz. FTTH steht für „Fiber To The Home” und bezeichnet das moderne Anschlussverfahren, bei dem die Glasfaserleitung nicht mehr nur bis zum Netzverteiler oder bis in den Keller gelegt wird, sondern bis in die heimischen vier Wände. Im Gegensatz zu herkömmlichen Internetverbindungen wie DSL und VDSL wird beim FTTH-Ausbau gänzlich auf das klassische Kupferkabel verzichtet. Die neue Glasfasertechnologie ermöglicht dadurch Übertragungs-geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s und mehr. Neben der maximalen Geschwindigkeit überzeugen die neuen Anschlüsse ebenfalls mit ihrer Zuverlässigkeit und Stabilität. Auch bei großen Entfernungen und Datenmengen ist eine nahezu latenz- und störungsfreie Nutzung gegeben.
Der Ausbau in Ravensburg erfolgt unabhängig vom Erreichen einer Vorvermarktungsquote. Los geht es in der Weststadt. Der Infrastrukturausbau erfolgt in mehreren Schritten und beginnt mit dem Verteilnetzbau. Das Verteilnetz, das auf öffentlichem Grund im Geh- und Radwegbereich verlegt wird, hat eine Gesamtlänge von mehr als 65 Kilometern. Von der Grundstücksgrenze wird das Glasfaserkabel unterirdisch bis ins Haus und dort bis in jede Wohneinheit geführt. Abschließend wird die Immobilie an das Netz angeschlossen.
OXG baut und betreibt in Ravensburg ein offenes Glasfasernetz. Dank des Open Access-Ansatzes können Eigentümer*innen und Bewohner*innen einer Wohneinheit selbst entscheiden, welchen der regional verfügbaren Anbieter sie für ihren Internetzugang nutzen möchten. Neben Vodafone vermarkten perspektivisch auch weitere Internetanbieter Endkundenprodukte über die OXG-Infrastruktur.
Voraussetzung für den Anschluss einer Immobilie an das neue Glasfasernetz ist die Zustimmung der Eigentümer*innen. Mit der Zustimmung besteht die Möglichkeit, auch zu einem späteren Zeitpunkt einfach und unkompliziert zum Glasfaseranschluss zu wechseln. Bestehende DSL- und Kabelverträge können also weiterhin genutzt werden.
Ein besonderer Vorteil des OXG-Glasfaseranschlusses: Sowohl für Eigentümer*innen als auch für Bewohner*innen ist der FTTH-Anschluss kostenlos. Interessierte, die sich noch nicht für einen Glasfaseranschluss entschieden haben, können sich auch während der Bauphase anschließen lassen. Über den Link www.oxg.de/zustimmen kann die Verfügbarkeit geprüft und die Zustimmung zum Ausbau digital und papierlos erteilt werden.
Weitere Informationen rund um den Ausbau erhalten Sie auf der Website www.oxg.de/ravensburg-und-weingarten


