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Millionenschaden bei Großbrand

Bild: Feuerwehr

ACHBERG
Beim Brand von zwei Holz verarbeitenden Betrieben in Achberg-Esseratsweiler ist am Donnerstagmorgen ein  Millionenschaden entstanden. Trotz aller Bemühungen war der Gebäudekomplex nicht mehr zu retten. Nach Einschätzung von Sachverständigen ist das Gebäude einsturzgefährdet und darf nicht mehr betreten werden.

Kurz nach 6 Uhr wurde der Brand mitgeteilt. Bei Ankunft der Feuerwehr Achberg schlugen bereits die Flammen aus dem Dachbereich. Sofort wurden weitere Kräfte der Feuerwehr Wangen im Allgäu und der Feuerwehr Lindau aus Bayern nachalarmiert sowie mit der Brandbekämpfung begonnen. Durch eine Riegelstellung konnten die weiteren Gebäude im Umkreis vor einem Übergreifen der Flammen geschützt werden. Die die Feuerwehr ist weiterhin mit den Löscharbeiten am betroffenen Gebäude beschäftigt. Wie lange die Einsatzmaßnahmen noch dauern, ist aktuell noch nicht klar.

Neben der Feuerwehr Achberg waren die Feuerwehren aus Wangen im Allgäu Abteilung Stadt und Abteilung Neuravensburg, Lindau (Bayern), Leutkirch im Allgäu und die Fachberater Bau vor Ort. Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuzes sowie der Polizei waren bis 92 Einsatzkräfte beteiligt. Der Kreisbrandmeister vom Dienst, Norbert Fesseler und Achbergs Bürgermeister Dr. Johannes Aschauer, machten sich ebenfalls vor Ort ein Bild der Lage. Zusätzlich waren vom DRK Kreisverband Wangen die Einsatzgruppe Bereitschaft mit 4 Fahrzeugen und 12 Kräften sowie 2 Rettungswagen alarmiert.

Die am Brandort vorbeiführende Landstraße musste  wegen der Löscharbeiten gesperrt werden. Die Brandursache ist noch unklar.