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Wirtschaft und Business

Erweiterung im Management der Schulz Group

Amelie und Sven Schulz. Bild: Schulz Group

Eine starke Doppelspitze: Seit Anfang des Jahres ist Amelie Schulz neue Geschäftsführerin der Schulz Group. Die gebürtige Ravensburgerin leitet damit gemeinsam mit ihrem Mann Sven Schulz die vielseitige Unternehmensgruppe. Sven Schulz wird weiterhin den Vorsitz der Geschäftsführung verantworten, Amelie Schulz übernimmt die Ressortverantwortung für Personal, Marketing und Vertrieb. Darüber hinaus ist sie federführend für die Digitalisierungsoffensive der Schulz Group zuständig.

Vor ihrem Eintritt in das Familienunternehmen war Amelie Schulz in den international aktiven Unternehmen IBM und Diebold Nixdorf im Management tätig. Seit 2019 leitet sie als Geschäftsführerin gemeinsam mit Urs Gulba die Soluware GmbH, eine der derzeit insgesamt neun Tochtergesellschaften der Schulz Group. Unter ihrer Führung hat sich der Software- und Hardwareentwickler zu dem am stärksten wachsenden Unternehmen innerhalb der Holdinggesellschaft entwickelt und seine Umsatz- und Mitarbeiterzahlen binnen weniger Jahre verdoppelt. Inzwischen arbeiten rund 40 Personen bei Soluware. Neben ihrer Position als Geschäftsführerin der Schulz Group wird Amelie Schulz auch weiterhin als Geschäftsführerin der Soluware GmbH tätig sein.

Innovativer Unternehmerspirit und ambitionierte Ziele
Amelie Schulz freut sich auf die Herausforderungen, die die neue Position innerhalb der Unternehmensgruppe mit sich bringt: „Wir haben uns als Familienunternehmen in den vergangenen Jahren stark auf die weitere Diversifikation unserer Tochtergesellschaften fokussiert, diese erfolgreich weiterentwickelt und damit die Grundlage für ein kontinuierliches und nachhaltiges Wachstum geschaffen. Für dieses Jahr planen wir die Einführung einer Vielzahl an neuen und zukunftsfähigen Dienstleistungen und Produkten, den Relaunch der Schulz-Group-Marke sowie die konsequente Umsetzung weiterer Digitalisierungsmaßnahmen. Ich freue mich darauf, dass wir unseren innovativen Unternehmerspirit auch unter unserer gemeinsamen Leitung konsequent weiterleben werden.“

Konkret ist im Zuge der angestrebten Digitalisierungsoffensive der Unternehmensgruppe unter anderem vorgesehen, eine umfangreiche Prozessoptimierung auf Basis innovativer Softwarelösungen innerhalb der Holding durchzuführen. Daneben zielt der Marken-Relaunch darauf ab, in Zukunft insbesondere die Bereiche Softwareentwicklung und Capital Investments ins Zentrum der Tätigkeiten der Schulz Group zu rücken. Vor diesem Hintergrund hat auch Sven Schulz nach seinem Rückzug vom Vorstandsvorsitz des Darmstädter Batteriesystem-Spezialisten Akasol AG im Februar dieses Jahres einen seiner Arbeitsschwerpunkte auf die Weiterentwicklung der von ihm gegründeten Investmentgesellschaft Summiteer gelegt. Das Unternehmen mit Sitz in Ravensburg engagiert sich bei jungen Firmen mit nachhaltigen und skalierbaren Geschäftsmodellen, um langfristiges Wachstum finanziell und strukturell zu ermöglichen und dadurch gemeinsam nachhaltige Werte zu schaffen.

Für Sven Schulz stellt die Berufung seiner Frau in die Geschäftsführung der Schulz Group einen entscheidenden Schritt im Rahmen der Weiterentwicklung des Familienunternehmens dar: „Ich freue mich sehr darüber, dass meine Frau Amelie im Managementteam der Schulz Group nun eine wichtige und tragende Rolle übernimmt. Dadurch wird unser Familienunternehmen in die Lage versetzt, die vielseitigen Herausforderungen noch fokussierter zu meistern und die vielen Chancen des aktuellen industriellen Wandels noch besser zu nutzen. Zusammen mit unseren mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern blicken wir beide sehr zuversichtlich in die Zukunft und hoffen, dass wir auch weiterhin einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag als Unternehmerfamilie leisten können.“


Über die Schulz Group

Die Schulz Group GmbH bündelt die vielfältigen Geschäftsbereiche von neun Tochterunternehmen und verantwortet für diese vielfältige, zentral organisierte Management-Dienstleistungen. Die Gesellschaften der Schulz Group sind an sieben deutschen Standorten mit mehr als 300 Mitarbeitenden für international aktive Kunden und Geschäftspartner in den Bereichen Engineering, Maschinenbau und Software Development sowie im Investmentbereich tätig.

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