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Bronze für Lina Ließ bei den Deutschen Judomeisterschaften

Bronze für Lina Ließ bei den Deutschen Judomeisterschaften Großer Erfolg für den Judosport in Ravensburg: Lina Ließ hat bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U18 am vergangenen Sonntag einen herausragenden dritten Platz erkämpft – und sich damit die Bronzemedaille auf nationaler Bühne gesichert. Das Besondere daran: Trainiert wird die talentierte Nachwuchsathletin von ihrem eigenen Bruder. Christian Ließ, Jugendtrainer beim TSB Ravensburg, steht nicht nur am Mattenrand, sondern begleitet Lina seit Jahren auf ihrem sportlichen Weg. Was als Geschwisterkonstellation begann, ist inzwischen ein eingespieltes Erfolgsduo. Starker Auftakt gegen Blanca Näther Im ersten Kampf traf Lina auf Blanca Näther vom TSV 1880 Gera-Zwötzen e.V.. Von Beginn an zeigte die Ravensburgerin, dass sie bereit war. Mit einer technisch anspruchsvollen Kombination aus Ouchi-gari und Uchi-Mata erarbeitete sie sich zunächst einen Yuko. Im weiteren Verlauf setzte sie mit einem kraftvoll durchgezogenen Harai-Goshi nach und wurde mit Wazari belohnt. Anschließend bewies Lina taktische Reife: Mit kluger Kampfführung brachte sie den Vorsprung über die volle Kampfzeit von vier Minuten. Zwei bewusst in Kauf genommene Shidos unterstrichen ihre clevere Strategie – am Ende stand ein kontrollierter Auftaktsieg. Duell mit der späteren Meisterin In der zweiten Begegnung wartete mit Julia Scheida vom JC Wermelskirchen e.V. eine Hochkaräterin. Die 2010 geborene Athletin war im vergangenen Jahr deutsche Vizemeisterin – und sollte sich später zur Turniersiegerin krönen. Lina begann stark und hielt das Duell zunächst offen. Doch im Bodenkampf nutzte Scheida ihre Klasse und zwang die Ravensburgerin im Sankaku-Haltegriff zur Aufgabe. Damit ging es für Lina in die Trostrunde – der Traum vom Finale war geplatzt, die Medaillenchance jedoch lebte weiter. Baden-württembergisches Duell um Bronze Im entscheidenden Kampf um Platz drei traf Lina auf Emma Augenstein vom JV Nürtingen. Das rein baden-württembergische Duell entwickelte sich zu einer intensiven und technisch hochwertigen Begegnung. Erneut war es Linas Spezialkombination aus Ouchi-Gari und Uchi-Mata, mit der sie sich einen Wazari und zusätzlich eine Yuko-Wertung sicherte. Beide Kämpferinnen schenkten sich nichts, das Gefecht ging über die volle Kampfzeit. Doch diesmal behielt Lina die Nerven – und sicherte sich nach vier packenden Minuten verdient die Bronzemedaille. Familiärer Rückhalt als Erfolgsrezept Dass Lina auf diesem Niveau mithalten kann, ist kein Zufall. Mit Bruder Christian an ihrer Seite hat sie nicht nur einen Trainer, sondern einen engen Vertrauten. „Wir kennen uns in- und auswendig – das hilft in Drucksituationen enorm“, so der glückliche Trainer. Bild: TSB Ravensburg

Großer Erfolg für den Judosport in Ravensburg: Lina Ließ hat bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U18 am vergangenen Sonntag einen herausragenden dritten Platz erkämpft – und sich damit die Bronzemedaille auf nationaler Bühne gesichert.

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Das Besondere daran: Trainiert wird die talentierte Nachwuchsathletin von ihrem eigenen Bruder. Christian Ließ, Jugendtrainer beim TSB Ravensburg, steht nicht nur am Mattenrand, sondern begleitet Lina seit Jahren auf ihrem sportlichen Weg. Was als Geschwisterkonstellation begann, ist inzwischen ein eingespieltes Erfolgsduo.

Starker Auftakt gegen Blanca Näther
Im ersten Kampf traf Lina auf Blanca Näther vom TSV 1880 Gera-Zwötzen e.V.. Von Beginn an zeigte die Ravensburgerin, dass sie bereit war. Mit einer technisch anspruchsvollen Kombination aus Ouchi-gari und Uchi-Mata erarbeitete sie sich zunächst einen Yuko.

Im weiteren Verlauf setzte sie mit einem kraftvoll durchgezogenen Harai-Goshi nach und wurde mit Wazari belohnt. Anschließend bewies Lina taktische Reife: Mit kluger Kampfführung brachte sie den Vorsprung über die volle Kampfzeit von vier Minuten. Zwei bewusst in Kauf genommene Shidos unterstrichen ihre clevere Strategie – am Ende stand ein kontrollierter Auftaktsieg.

Duell mit der späteren Meisterin
In der zweiten Begegnung wartete mit Julia Scheida vom JC Wermelskirchen e.V. eine Hochkaräterin. Die 2010 geborene Athletin war im vergangenen Jahr deutsche Vizemeisterin – und sollte sich später zur Turniersiegerin krönen.

Lina begann stark und hielt das Duell zunächst offen. Doch im Bodenkampf nutzte Scheida ihre Klasse und zwang die Ravensburgerin im Sankaku-Haltegriff zur Aufgabe. Damit ging es für Lina in die Trostrunde – der Traum vom Finale war geplatzt, die Medaillenchance jedoch lebte weiter.

Baden-württembergisches Duell um Bronze
Im entscheidenden Kampf um Platz drei traf Lina auf Emma Augenstein vom JV Nürtingen. Das rein baden-württembergische Duell entwickelte sich zu einer intensiven und technisch hochwertigen Begegnung.

Erneut war es Linas Spezialkombination aus Ouchi-Gari und Uchi-Mata, mit der sie sich einen Wazari und zusätzlich eine Yuko-Wertung sicherte. Beide Kämpferinnen schenkten sich nichts, das Gefecht ging über die volle Kampfzeit. Doch diesmal behielt Lina die Nerven – und sicherte sich nach vier packenden Minuten verdient die Bronzemedaille.

Familiärer Rückhalt als Erfolgsrezept
Dass Lina auf diesem Niveau mithalten kann, ist kein Zufall. Mit Bruder Christian an ihrer Seite hat sie nicht nur einen Trainer, sondern einen engen Vertrauten. „Wir kennen uns in- und auswendig – das hilft in Drucksituationen enorm“, so der glückliche Trainer.