Vetter, Partner globaler Pharmaunternehmen für die Herstellung teils lebensnotwendiger Medikamente, erweitert seine Parkmöglichkeiten am Hauptsitz des Unternehmens. In der Eywiesenstraße wurde nun offiziell mit der Errichtung eines Parkhauses gestartet.
Ab Ende Februar 2025 müssen dafür 600 Gusspfähle in die Erde eingebracht werden. Diese Arbeiten sind aufgrund der speziellen Bodenbeschaffenheit notwendig, um die spätere Statik des Gebäudes zu sichern. Ein Hydraulikbagger drückt dafür die Pfähle in den Untergrund. Reicht der Druck nicht aus, muss ein Schlaghammer eingesetzt werden, der die Pfähle erschütterungsarm in die Erde einbringt. In dieser Zeit lässt sich eine höhere Lärmbelastung nicht vermeiden. Die Arbeiten werden ausschließlich untertags zu normalen Arbeitszeiten über einen Zeitraum von rund fünf Wochen ausgeführt.
„Wir tun unser Bestmögliches, um die Lärmbelastungen, die mit einem Bauprojekt dieser Größenordnung und Beschaffenheit verbunden sind, für die Anwohner so gering wie möglich zu halten”, erklärt Thomas Rübekeil, Vice President Corporate Real Estate Management & Technisches Projektmanagement bei Vetter, den Ablauf des Bauprojekts. „Neben geeigneten Schallschutzmaßnahmen setzen wir bewusst mehrere Bohrtrupps gleichzeitig ein, um die Arbeiten schnellstmöglich durchzuführen. Wir wissen, dass der Lärm für die Anwohner belastend ist und bedanken uns daher im Voraus umso mehr für das entgegengebrachte Verständnis.“ Im Zusammenhang mit dem Bau des Parkhauses wird es immer wieder zu Straßensperrungen in der Eywiesenstraße kommen.
Die Baumaßnahmen bringen nach Fertigstellung deutliche Vorteile für die Ravensburger Nordstadt. „Durch die Schaffung über 1000 zusätzlicher Stellplätze in unserem modernen Parkhaus reduzieren wir die öffentliche Flächennutzung und entlasten damit Nachbarn und Anwohner,“ blickt Vetter-Geschäftsführer Thomas Otto zuversichtlich in die Zukunft. „Auch für öffentliche Veranstaltungen an Wochenenden werden wir Stellplätze darin öffnen und somit zu einer Verbesserung des Parkplatzangebotes in der Nordstadt beitragen.“


