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Ausgleichsstock unterstützt zahlreiche Projekte in der Region

MdL August Schuler (CDU) und Manne Lucha (GRÜNE): Ausgleichsstock ermöglicht auch kleinen Gemeinden große Investitionen

Kleine und finanzschwache Kommunen in der Region profitieren bei ihren Investitionen vom sogenannten „Ausgleichsstock“, den die Regierungspräsidien verteilen. Das diesjährige Förderprogramm umfasst im Bereich des Regierungspräsidiums Tübingen rund 24 Millionen Euro. Knapp 1,8 Millionen Euro kommen Gemeinden im Altkreis Ravensburg zugute.

Die beiden Ravensburger Landtagsabgeordneten August Schuler (CDU) und Manne Lucha (Grüne) freuen sich über die Mittelzuteilung: „Damit können auch in den kleinen Gemeinden unserer Region wichtige Projekte realisiert werden. Der Ausgleichsstock ist ein bewährtes Mittel, um gleichwertige Lebensbedingungen in der Stadt und auf dem Dorf zu schaffen“.

Die Gemeinde Altshausen erhält 150.000 Euro für die Sanierung der Duschen in den Sporthallen. Nach Baienfurt gehen 200.000 Euro für den Ersatzneubau des Kindergartens Pinocchio. Die Feuerwehr in Ebenweiler bekommt 25.000 Euro, Ebersbach-Musbach kann 60.000 Euro aus dem Ausgleichsstock einsetzen, um das „Haus Rundel“ zum Heimatmuseum umzugestalten.

Ebenfalls je 60.000 Euro erhalten die Gemeinden Fleischwangen für ihr Feuerwehrgerätehaus und Fornreute für die Sanierung und Umnutzung des alten Pfarrhauses. Den höchsten Zuschuss in der Region erhält Horgenzell für den Neubau des Kindergartens im Ortsteil Zogenweiler. Mit 15.000 Euro kann Hoßkirch rechnen, um einen Sprungturm am Seebad zu bauen. Zuschüsse für Kindergärten erhalten auch die Gemeinden Königseggwald (100.000 Euro), Waldburg (180.000 Euro), Wilhelmsdorf (270.000 Euro) und Wolpertswende. Dort wird ein Anbau am Kinderhaus „Kleine Strolche“ mit 240.000 Euro gefördert.

„Dass Kindergärten den Schwerpunkt der Förderung bilden, zeigt, dass die Landespolitik zum ländlichen Raum steht“, so Schuler und Lucha. „Wenn Gemeinden wohnortnah Kindergartenplätze bieten können, sind sie für die vorhandene Bevölkerung, aber auch für neu hinzuziehende Familien besonders attraktiv“.