Ende Januar geht es in Ravensburg wieder ums Bauen, Sanieren und Wohnen: Die große regionale Baumesse „hausplus“ beginnt dieses Jahr am Freitag, 31. Januar. Sie dauert bis Sonntag, 2. Februar. Schon jetzt ist klar: Es wird voll in der Oberschwabenhalle. Die Standplätze in der Halle, im Foyer und auf der Galerie sind allesamt vergeben bis auf eine letzte kleine Lücke.
Das Vortragsprogramm wird ebenfalls umfangreich: Alle 30 Minuten gehört die Bühne einem anderen Experten. Insgesamt sind 35 Vorträge im separaten Vortragsraum eingeplant. Energiekosten senken? Das Bad schöner und komfortabler machen? Garten, Treppenhaus oder Wohnräume schöner gestalten? Ein ganzes Haus bauen? Sanierung oder Neubau finanzieren? Handwerksbetriebe kennenlernen? Produkte vergleichen? Für alle, denen diese und verwandte Themen derzeit durch den Kopf gehen, gibt es auf der Ravensburger Baumesse „hausplus“ bald Antworten, Lösungen und Kontakte. Die „hausplus“ ist eine der größten Baumessen im Land. Für dieses Jahr haben sich 110 ausstellende Betriebe angemeldet.
„Wir freuen uns!“, sagt Messechef Stephan Drescher von der Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft. „Das ist perfekt für alle Beteiligten. Den Messegästen wird viel geboten. Und unsere ausstellenden Betriebe freuen sich über viele Gäste und viele Kontakte.“ Ein großer Teil der Aussteller ist regelmäßig dabei, etwa 20 Prozent sind diesmal neu. Etwa 85 Prozent der Aussteller kommen direkt aus der Region, aus Ravensburg und den benachbarten Landkreisen. Auf der „hausplus“ wird es nicht nur ums Bauen und Sanieren gehen, sondern auch ums Wohnen und Gestalten. „Viele unserer Aussteller zeigen, wie man es sich daheim noch schöner, gemütlicher und komfortabler machen kann“, sagt Drescher. „Dafür braucht es oft gar nicht so viel – nur die richtige Idee und vielleicht ein gutes Angebot.“
Zu einem Herzstück der Ravensburger Baumesse hat sich das Vortrags-Forum entwickelt. 35 Termine stehen diesmal im Terminplan, sie folgen dicht aufeinander im 30-Minuten-Takt. Von den Experten auf der Vortragsbühne erfährt man beispielsweise, was 2025 rund um Photovoltaik wichtig ist. Oder wie man moderne Heiz-Systeme mit oberflächennaher Geothermie plant. In Altbauten, aber auch im Neubau können Infrarot-Heizungen eine Alternative sein, auch darüber informiert ein Vortrag – ebenso wie über Wärmepumpen, Immobilien-Finanzierung, individuelle Sanierungs-Fahrpläne oder auch Sanierungs-
Wer Vorträge an mehreren Tagen hören möchte, kann ein günstiges Zwei-Tages-Ticket für die Messe kaufen. In der Oberschwabenhalle versammeln sich Handwerksbetriebe aus zahlreichen Gewerken, außerdem Hersteller von Baustoffen und allerhand Dienstleister. „Die Messe kann einiges, was das Internet nicht kann“, sagt Messechef Stephan Drescher. „Bei uns können die Messegäste vieles ausprobieren. Prüfen, wie standfest eine Leiter ist und wie leicht zu tragen. Eine Tür ins Schloss fallen lassen. Die Größe der Heizanlage mit eigenen Augen sehen. Vielleicht auch gleich sehen, wie sie gesteuert wird – dazu gibt es dann Ratschläge vom Experten.
An anderen Messeständen kann man Materialien anfassen und direkt miteinander vergleichen – beispielsweise verschiedene Dämmstoffe. Und natürlich sind überall echte Menschen präsent, die man um Rat fragen kann. Da merkt man auch gleich, ob man miteinander gut kann. Das ist für viele wichtig, wenn sie sich auf ein Bauprojekt vorbereiten: dass sie wissen, mit wem sie es zu tun haben, und dass auch schon Vertrauen da ist. Sowas klappt bei uns auf der Messe gut! Wir wissen, dass auf unseren Baumessen jedes Jahr etliche Aufträge fürs ganze Jahr angebahnt werden.“
Der Messechef sieht an den Anmeldungen zur Messe, dass sich die Baubranche schon wieder verändert, im Vergleich zu den vergangenen Jahren. „Wir haben wieder mehr Handwerksbetriebe dabei“, sagt er. „Die haben sich während des großen Baubooms der vergangenen Jahre manchmal etwas rar gemacht, weil ihre Auftragsbücher übervoll waren. Das normalisiert sich jetzt gerade. Die Handwerker sind präsent und nehmen wieder Aufträge an.“ Nicht nur in der Heimatstadt Ravensburg, auch an Dreschers anderen Standorten sind die Baumessen 2025 sehr gut gebucht.
„Ein Thema ist nach wie vor besonders stark: Photovoltaik und alles, was damit direkt und indirekt zu tun hat.“ Der Rahmen der Messe bleibt derselbe wie in den Vorjahren. Das hat sich bewährt: Die Messe startet morgens an allen drei Tagen um 10 Uhr und schließt ihre Türen abends um 17 Uhr wieder. Parken kann man kostenlos auf dem Gelände direkt neben der Oberschwabenhalle. Infos zur „hausplus“ Ravensburg 2025:
Die „hausplus“ in der Oberschwabenhalle dauert von Freitag, 31. Januar, bis Sonntag, 2. Februar 2025. Sie ist an allen drei Tagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
- Eintrittspreise: Erwachsene 8 Euro, Zwei-Tages-Ticket 10 Euro, Familienticket 14 Euro.
- Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.
- Alle Messe-Tickets gibt es online unter www.hausplus-rv.de</


