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TWS baut Ökostromerzeugung weiter aus

Photovoltaik-Anlage der TWS in Boms bei Altshausen. Der Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung trägt dazu bei, den Strommix insgesamt grüner zu machen. Bild: TWS

Die Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) hat 2025 insgesamt 72,3 Millionen Kilowattstunden Strom aus eigenen Anlagen und Beteiligungen erzeugt. Die Anlagen stehen an verschiedenen deutschen Standorten und umfassen Photovoltaik sowie Windkraft an Land und Beteiligungen an Offshore-Windenergieprojekten. Der erzeugte Strom fließt in die jeweiligen regionalen Netze ein und macht den Strommix in Deutschland insgesamt grüner. Gleichzeitig treibt die TWS den Ausbau ihrer erneuerbaren Erzeugung konsequent weiter voran: Anfang Februar 2026 ging der Windpark Krombach II mit mehrheitlicher TWS-Beteiligung in Betrieb; Mitte März folgte der Windpark Röschenwald. Das Projekt realisierte die Windkraft Bodensee-Oberschwaben (WKBO), an der die TWS beteiligt ist und auch die operative Führung hat, gemeinsam mit dem Projektpartner Alterric Deutschland GmbH. Darüber hinaus entwickelt die TWS weitere Windenergieprojekte. „Wir bauen die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien Schritt für Schritt aus. Jede erzeugte Kilowattstunde Ökostrom trägt dazu bei, dass der Strom in Deutschland insgesamt ein Stück grüner wird. Damit machen wir uns unabhängiger von Energieimporten und schaffen mehr Stabilität in Zeiten schwankender Preise“, sagt Helmut Hertle, Technischer Geschäftsführer der TWS.

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Weniger Wind, viel Sonne
2025 lag die erzeugte Ökostrommenge aus eigenen Anlagen und Beteiligungen der TWS um 4,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Ausschlaggebend dafür war vor allem ein außergewöhnlich schwaches Windjahr. Positiv entwickelte sich die Photovoltaik: Gegenüber 2024 stieg die Stromerzeugung um rund 24 Prozent. Hauptgrund war, dass eine Photovoltaikanlage nach einem Modultausch 2025 wieder regulär einspeiste und damit deutlich länger zur Stromerzeugung beitrug als im Vorjahr. Zusätzlich begünstigte ein sehr sonniges Jahr diese Entwicklung. Insgesamt sparte die TWS mit ihrer Ökostromerzeugung 2025 rund 51.000 Tonnen CO2 ein.

Ausbauprojekte kommen planmäßig voran
Die TWS setzt ihren Kurs fort und investiert weiter in die regenerative Erzeugung. Im Jahr 2025 brachte sie mehrere Windenergieprojekte voran. Gemeinsam mit einem Kooperationspartner ergänzte sie den Windpark Krombach um eine weitere Windenergieanlage; der Windpark ging im Februar 2026 ans Netz. Noch im Laufe des Jahres 2026 soll die Flächeneffizienz in einer bestehenden PV-Freiflächenanlage in Denkingen deutlich gesteigert werden. Darüber hinaus treibt die TWS ein Windenergieprojekt als Repowering am Standort Ettlenschieß in der Gemeinde Lonsee voran. Auch den Windpark Brenntenberg will das Unternehmen mittelfristig um zwei weitere Anlagen erweitern.