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FDP-Landtagskandidaten: Aufarbeitung und Neuaufstellung notwendig

Kandidiert für die FDP: Anja Widenmann. Bild: privat

Das Ergebnis der Landtagswahl ist aus Sicht der beiden FDP-Landtagskandidaten im Landkreis Ravensburg, Anja Widenmann und Daniel Derscheid, bitter für die Liberalen. „Dass die FDP künftig weder im Deutschen Bundestag noch im Landtag von Baden-Württemberg vertreten sein wird, ist ein harter Einschnitt für die liberale Stimme in unserem Land“, erklärte Derscheid nach der Wahl und bedankt sich ausdrücklich bei den Unterstützerinnen und Unterstützern: „Unsere Mitglieder und Helfer haben in den vergangenen Wochen mit großem persönlichen Einsatz Plakate aufgehängt, Infostände organisiert und für liberale Politik geworben. Dafür sind wir sehr dankbar.“

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Trotz der Niederlage auf Landesebene blicken beide Kandidaten vorsichtig optimistisch auf die 4,4 % der Erststimmen in Wangen und 5,5 % in Ravensburg. Diese Ergebnisse zeigen, dass die liberale Stimme vor Ort weiterhin wahrgenommen wird. Widenmann betont: „Wir sind den Wählerinnen und Wählern sehr dankbar für das Vertrauen, das sie uns vor Ort entgegengebracht haben. Dieses Ergebnis ist für uns Ansporn, im Kreis Ravensburg und auch auf Landesebene  für eine Erneuerung der Partei zu kämpfen.“ Sie ergänzt: „Denn gerade in der aktuellen Situation, als auch insbesondere für meine Generation ist es wichtig, dass es auch künftig wieder eine starke Stimme der Freiheit unseren Parlamenten gibt! Dafür müssen wir als Partei jetzt entschlossen arbeiten.“

Laut Derscheid braucht es eine kritische Analyse der Wahlergebnisse: „Wir müssen uns ehrlich fragen, wo wir als FDP in Baden-Württemberg Fehler gemacht haben. Diese Diskussion werden wir in den kommenden Wochen intensiv führen.“