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Künstler „MYLE“ mit Ravensburger Wurzeln will zum ESC 2026 nach Wien

Der in Ravensburg aufgewachsene Sänger MYLE tritt beim deutschen ESC Vorentscheid an. Bild: Claudius Pflug/Berlin

Beim diesjährigen deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2026 ist unter den teilnehmenden Acts auch ein spannender Künstler mit Wurzeln nach Ravensburg mit dabei: Sänger MYLE macht sich Hoffnungen auf den Sieg und damit die Teilnahme als Vertreter Deutschlands beim ESC Finale in Wien! 

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MYLE, der in Ravensburg aufgewachsen ist und inzwischen in Berlin lebt, steht für warmen, ehrlichen, gitarrengetragenen Pop mit einem erdigen und rohen Kern. Seine Musik ist nahbar und umarmend, gleichzeitig groß und hoffnungsvoll. Catchy Hooks treffen auf emotionale Tiefe. Songs, die bleiben, weil sie etwas fühlen lassen. Aufgewachsen im süddeutschen Ravensburg und nun in Berlin ansässig verbringt der Deutschamerikaner seine Sommer bei seinen Großeltern in New York. Im Wohnzimmer steht eine alte Jukebox. Sie spielt Folk, American Rock, Blues und Jazz und wird ganz nebenbei zum Anfang von allem. Jahre später stolpert MYLE über Popmusik und beginnt sich zu fragen, warum manche Songs ihn nicht mehr loslassen. Diese Neugier wird zu seiner treibenden Kraft. Songs schreiben, verwerfen, weitermachen, bis daraus seine eigene Stimme entsteht, getragen von Gitarren und modernem Pop. Im Zentrum seines Schaffens stehen die „SMYLERS“. Sie sind mehr als nur Menschen, die seine Musik hören, sie sind eine Community, die auf MYLEs Geschichten reagiert, sich darin wiederfindet und eigene Erfahrungen in den Austausch einbringt. Diese Nähe spiegelt sich auch in seiner Offenheit wider.

MYLE spricht in seinen Songs ehrlich über Mental Health, seine Hoch- und Tiefphasen, Zweifel und Hoffnung und darüber, wie Musik ihm dabei hilft, wenn gerade alles wackelt. Der Dialog setzt sich häufig auch nach den Konzerten fort, in Gesprächen, Nachrichten und persönlichen Begegnungen. Dabei begegnet MYLE immer wieder sehr persönlichen Geschichten aus seiner Community. Eine dieser Begegnungen hat ihn besonders geprägt. Sein ESC Song „A OK“ ist nicht nur Hoffnungsträger seiner eigenen Reise, sondern entstand nach einem persönlichen Kontakt mit einer Person aus seiner Community, die sich in einer schweren mentalen Krise befand. Die Nähe und das Vertrauen dieses Austauschs ließen ihn nicht los. Neben dem Vermitteln professioneller Hilfe wollte MYLE selbst etwas beitragen und einen musikalischen Halt geben. So wurde „A OK“ zu einem persönlichen Hoffnungsschimmer und zu dem leisen Versprechen, dass selbst an den dunkelsten Tagen ein Weitermachen möglich ist und es irgendwann wieder „A OK“ sein kann.

In einem ersten Schritt bewertet am 28. Februar bei „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026“ eine hochkarätig besetzte 20-köpfige internationale Jury aus Musikexpert:innen aus 20 ESC- Teilnehmerländern die neun Acts und wählt ihre drei aussichtsreichsten Favoriten. In einem zweiten Schritt entscheidet allein das Publikum, welcher dieser drei Acts das begehrte Ticket für den ESC erhält und Deutschland im Mai beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten wird.