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Stadt Ravensburg für gute Qualität im Fuß- und Radverkehr gewürdigt

Bild Juergen Biniasch

Im Rahmen der Qualitätsoffensive der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) wurde die Stadt Ravensburg als eine der ersten Kommunen mit der Qualitätsstufe ausgezeichnet. Verkehrsminister Winfried Hermann überreichte zusammen mit Günter Riemer, dem Vorstandsvorsitzenden der AGFK-BW, in Tübingen die Urkunde an Bürgermeister Dirk Bastin.

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Um die Qualitätsstufe zu bewerten, wurden die Kommunen im Vorfeld mit Hilfe eines fachlichen Erhebungsbogens befragt, der auf Leitbild und Meilensteine der AGFK-BW im Fuß- und Radverkehr Bezug nimmt. Dazu gehören die lokale Infrastruktur, Instandhaltung, Kommunikationsmaßnahmen, der politische Rückhalt sowie betriebliche Mobilität und Schulmobilität.

Im Rahmen der Würdigung wurden insbesondere das Radverkehrskonzept und der Klimamobilitätsplan hervorgehoben. Der Beschluss dieser ambitionierten Pläne zeige eine große Bereitschaft seitens Politik und Stadtverwaltung, die klimafreundliche Mobilität vor Ort zu stärken.

Bürgermeister Dirk Bastin sagt zur Überreichung der Urkunde: „Bei allen Bemühungen rund um den Fuß- und Radverkehr ist das Thema Sicherheit zentral. Denn es ist unser Ziel, die Zahl der Verkehrsopfer in unserer Stadt zu minimieren. Dafür setzen sich alle Kolleginnen und Kollegen mit viel Engagement ein. Mit dem Erreichen der Qualitätsstufe sind wir dem Ziel ein klein wenig nähergekommen.“

Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg betont: „Die ausgezeichneten Kommunen in Baden-Württemberg zeigen, wie attraktive, sichere und klimafreundliche Rad- und Fußwege in städtischen und ländlichen Regionen aussehen können. Sie setzen mit ihrem Engagement neue Maßstäbe in der Verkehrs- und Stadtplanung. Mit der Qualitätsstufe verpflichtet die AGFK ihre Mitgliedskommunen, schnell einen guten Standard in der Rad- und Fußverkehrsförderung zu erreichen. Es ist wichtig zu sehen, dass in allen Landesteilen Baden-Württembergs aktiv an einer lebenswerten und sicheren Mobilität gearbeitet wird.“

Alle auszeichneten Kommunen erhielten zusätzlich zur Würdigung auch eine Leitlinie zu noch bestehenden Herausforderungen bei der Konzeption, der Planung und dem Ausbau von Infrastruktur, aber auch zu strategischen und Marketingmaßnahmen für Fuß- und Radverkehr.

Ziel für das Netzwerk bleibt dabei die AGFK-Vision 2030, die für eine aktive Mobilität, ein faires Miteinander aller im Straßenverkehr und für eine konsequent verfolgte klimaneutrale Mobilität steht.