Anlässlich des Tages der französischen Sprache am 20. März wird die Städtepartnerschaft zwischen Ravensburg und Montélimar in den Fokus gerückt. Die Idee der Städtepartnerschaft entstand nach dem Zweiten Weltkrieg und hatte von Beginn an das Ziel, Kommunen aus einst verfeindeten Ländern freundschaftlich zu verbinden. Menschen sollten sich begegnen, Beziehungen entstehen und das Verständnis füreinander wachsen.
Auch Ravensburg machte sich Anfang der Sechziger Jahre auf der Suche nach einer französischen Partnerstadt und wurde 1964 mit Montélimar fündig. Bereits kurz nach der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde reisten die ersten Schüler und Schülerinnen aus Ravensburg nach Montélimar, der Gegenbesuch in Ravensburg ließ nicht lange auf sich warten. Seither finden regelmäßig Schüleraustausche, Vereinsbegegnungen, Sprachkurse und weitere kulturelle Begegnungen statt. Diese Begegnungen tragen nicht nur zur Verbesserung der französischen Sprachkenntnisse bei, sondern auch zu einem tiefen gegenseitigen Verständnis und so entstanden über die Jahre unzählige Freundschaften, Ehen und Verbindungen zwischen den zwei Städten.
Die Städtepartnerschaft zwischen Ravensburg und Montélimar verdeutlicht, dass Sprachkenntnisse zwar wichtig sind, für die in den letzten 60 Jahren gewachsenen Verbindungen aber nicht unbedingt notwendig. Bei einer Begegnung mit Freunden versteht man sich auch ohne Worte.
Organisationen, Gruppen oder Vereine, die einen Austausch mit der Partnerstadt Montélimar planen, können von der Stadt Ravensburg gefördert werden. Ansprechpartnerin bei der Stadt Ravensburg ist Doris Hofer, im Amt für Kommunikation, Politik und Gesellschaft. E-Mail doris.hofer@ravensburg.de, Telefon 0751 82-1213.
Mehr Informationen zu Montélimar und den weiteren internationalen Partnerschaften sind zu finden unter www.ravensburg.de/international.


