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Der Vorverkauf für die Oberschwabenschau läuft

Oberschwabenschau in Ravensburg. Bild: Kim Enderle

In einem Monat ist Messe: Am 16. Oktober startet in Ravensburg die Oberschwabenschau. Genau einen Monat vorher, am 16. September, beginnt online der Vorverkauf. Rund 550 Aussteller werden diesmal erwartet auf dem rund 37.000 Quadratmeter großen Messegelände rund um die Oberschwabenhalle. Dort ist gleichzeitig auch die Agraria Oberschwaben, die Fachausstellung für Land- und Forstwirtschaft. Beide Messen dauern fünf Tage. Von Mittwoch bis Sonntag sind sie täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

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Anfangs sind die Messe-Tickets etwas günstiger: Mit dem „Schwabentarif“ spart man einen Euro bei vielen Tickets. Der „Schwabentarif“ gilt zwischen dem 16. und dem 30. September im Online-Vorverkauf. Ab 1. Oktober kosten Vorverkaufs-Tickets online dasselbe wie später an den Messe-Kassen.

„Mit einem Online-Ticket spart man außerdem Zeit“, sagt Messechef Stephan Drescher. Denn beim Messe-Einlass ist man mit einem Online-Ticket schnell drin. Man zeigt es auf dem Handy vor oder bringt es ausgedruckt mit. „Natürlich können Sie auch weiterhin direkt auf der Messe die Tickets kaufen, wie gehabt“, sagt Stephan Drescher. „An jedem Messe-Tor gibt es auch Kassen. Je nach Tag und Uhrzeit braucht man dort vielleicht etwas Geduld.“

Kombi-Ticket mit Messe, Bahn und Bussen

Zum zweiten Mal bietet die Oberschwabenschau dieses Jahr ein Kombi-Ticket mit dem Verkehrsverbund Bodo. Wer so ein Ticket kauft, bekommt Hinfahrt, Rückfahrt und den Tages-Eintritt zur Messe. „Aus dem gesamten Gebiet des Verkehrsverbunds Bodo wird die Anreise mit Bahn und Bus dadurch besonders bequem und besonders günstig“, sagt Drescher. Das Gebiet reicht bis zum nordwestlichen Bodensee-Zipfel sowie im Osten nach Leutkirch, Isny und Oberstdorf. Im Norden gehören die oberschwäbischen Bäder noch dazu, also Saulgau und Schussenried, Wurzach und Waldsee. Das gesamte Bodensee-Ufer ist im Süden mit dabei. Für die Kombi-Tickets wird das Bodo-Gebiet in zwei Preis-Zonen eingeteilt.

Noch ein Vorteil für alle, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen: „Sie brauchen sich keinen Parkplatz suchen“, sagt Drescher. Direkt beim Messegelände gibt es meist keine freien Parkplätze. Wer mit dem Auto zur Oberschwabenschau anreist, sollte die ausgeschilderten Park-and-Ride-Parkplätze (P&R) ansteuern, empfiehlt der Messechef: „Da findet man garantiert immer einen kostenlosen Parkplatz. Und dann einfach in den kostenlosen Messe-Bus steigen – der bringt einen direkt zum Messe-Tor. Bequemer und schneller geht es einfach nicht.“

Hungrige und Durstige haben viel Auswahl

An vielen Stellen ist auf der Messe das Thema Genuss präsent. Hochwertige Lebensmittel direkt von den Erzeugern und aus der Region findet man in der neuen Bio-Markthalle. Auch in der Sonderschau „Der grüne Pfad“ gibt es Leckeres. Hinzu kommt die Halle 5, wo sich viele Aussteller der beliebten Genussmesse „gusto!“ versammeln. Dort bekommt man Cocktails mit und ohne Alkohol, warme Raclette-Brote, französische Feinkost, Kaffee, Wein, Schnaps und auch Küchen-Ausstattung. Einen Kurzurlaub in Italien machen alle, die im Ristorante-Zelt von Alfiero Conte eine Pizza bestellen oder auch Pasta, Antipasti oder Eis. Dazu hört man italienische Live-Musik. Selten waren bei der Oberschwabenschau so viele Brauereien angemeldet wie dieses Jahr. Leibinger und Meckatzer haben eigene Bierzelte. Aber auch Gold-Ochsen, Farny, Urlauer, Berg und Härle schenken auf der Messe ihre Getränke aus.

Das Neueste aus der Agrar-Branche

Das Messe-Team baut das fachliche Angebot für die Agraria weiter aus. „Die Agraria-Fachhalle ist dieses Jahr größer und vielfältiger als zuvor“, berichtet Drescher. Auf dem Freigelände werden die Aussteller dicht an dicht stehen, mit vielen landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Geräten in allen Größen. Dort gibt es Einblicke, was die Branche an Neuheiten zu bieten hat und wohin die Reise geht, von Antriebs-Lösungen bis zu Software.

Am Rahmenprogramm feilt das Team bis zur letzten Minute, ebenso auch an den Angeboten auf den verschiedenen Bühnen des Messegeländes. Klar ist: Es wird einen Tag der Ausbildung geben, einen Tag der Vereine, einen Tag der Landjugend und einen Tag der Energie. Wer gern Kochshows sieht: Die gibt es dieses Jahr auf der Südbühne, veranstaltet von Bioland. Jeden Tag um die Mittagszeit moderiert Dirk Polzin volkstümliche Live-Konzerte auf der „Grünen Bühne“. Wer zuhört, kann gleichzeitig dort bei den Landfrauen mittagessen.

Traktor-Fahren für Jedermann

Um Nähen und Kreativität geht es im Zelt von Nadelstich, das Jahr für Jahr viele Messegäste für kleine Do-it-Yourself-Projekte gewinnt. Und: „Ein Aussteller organisiert diesmal Traktor-Fahren für Jedermann“, sagt Drescher. „Kleine Traktoren, die einfach zu steuern sind und mit denen man einen Geschicklichkeits-Parcours absolvieren kann. Sowas hatten wir so noch nie. Aber ich bin mir sicher: Viele haben sich das schon immer gewünscht.“

Die Stadt Ravensburg lädt auch dieses Jahr zum Bürgerempfang auf die Oberschwabenschau ein. Er ist am Samstag, 19. Oktober. Die Tickets dafür vergibt die Stadt selbst. Als Redner zum diesjährigen Empfang kommt der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk. Am Sonntag, 20. Oktober, ist die traditionelle Bauernkundgebung: Hier wird als Hauptrednerin die bayerische Landesbäuerin Christine Singer erwartet, die auch Europa-Abgeordnete der Freien Wähler ist.


Infos zur Oberschwabenschau:

Die Oberschwabenschau 2024 in Ravensburg dauert von 16. bis 20. Oktober. Die Messe hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Tickets für die Messe bekommt man online ab 16. September unter www.oberschwabenschau.de. In der Zeit von 16. bis 30. September gilt der günstigere „Schwabentarif“. Alle Informationen über Programm, Messegelände, Anfahrt und Parken gibt es unter www.oberschwabenschau.de.