Am Montag (12. Oktober) startet die TWS Netz GmbH mit Bauarbeiten vor dem Waaghaus Richtung Kirchstraße. Der Netzbetreiber erneuert eine Unterflurstation – also eine unter der Erde liegende Trafostation. Auch ein Teilstück eines 20-Kilovolt-Kabels erneuert der Bautrupp im Zuge der Arbeiten. Die Durchfahrt Richtung Marktstraße sowie der Fußweg Richtung Marienplatz und Schwörsaal sind weiterhin begehbar.
Mit dieser Maßnahme schafft die TWS Netz zusätzliche Netzkapazitäten für den steigenden Strombedarf in der Kernstadt. „Da die Anforderungen an das Stromnetz kontinuierlich steigen, investieren wir jetzt in die Infrastruktur der Zukunft“, sagt Michael Scheible, Bereichsleiter Netze bei der TWS Netz. Er ergänzt: „Wir wissen, dass eine weitere Baustelle für Anwohnende, Geschäfte und Gastronomie belastend ist. Deshalb nutzen wir bewusst die ruhige Phase, bevor der Weihnachtsmarkt beginnt. Wichtige Wege und Zugänge halten wir offen.“ Auch das Bündeln von Maßnahmen betont Michal Scheible: „Wir nutzen die offene Baustelle, um auch gleich das Stromkabel zu erneuern.“ Am Wochenende wird die TWS Netz die Absperrungen reduzieren, damit ausreichend Platz für den Markt bleibt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Wochen.
Mehr Netzkapazitäten können Verbrauchs-Peaks besser ausgleichen
Neue Transformatoren und eine neue Schaltanlage machen die Unterflurstation künftig leistungsfähiger. So kann sie einen höheren Strombedarf abdecken und Verbrauchsspitzen besser auffangen. Das betrifft vor allem die heißen Sommermonate: „Wir rechnen in Zukunft mit immer mehr Klimageräten, die verbrauchsintensiv sind“, sagt Michael Scheible. Mehr Strom wird auch während des Weihnachtsmarkts gebraucht, etwa für zusätzliche Beleuchtung und Gastronomie. Die TWS Netz hat die Erneuerung bewusst für die zweite Oktoberhälfte geplant, wenn der Strombedarf zwischen den verbrauchsstarken Sommer- und Wintermonaten vergleichsweise niedrig ist. Die Arbeiten setzt die TWS Netz gemeinsam mit beauftragten Fachfirmen aus der Region um.


