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Ravensburg

Polizeibericht Ravensburg

Symbolbild: Kim Enderle

Meldungen aus dem Stadtgebiet vom Montag, 16. März 2026

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Fahrradfahrer übersehen

Mittelschwere Verletzungen hat ein 28-jähriger Fahrradfahrer bei einem Verkehrsunfall am Sonntag kurz vor 12 Uhr in Obereschach erlitten. Eine 66-jährige Renault-Lenkerin übersah beim Abbiegen von der Tettnanger Straße in die Waldstraße den auf dem Radschutzstreifen befindlichen, vorfahrtsberechtigten Radler. Durch den Zusammenstoß wurde der 28-Jährige von seinem Fahrrad geschleudert und prallte gegen einen Pfosten. Eine Rettungswagenbesatzung brachte ihn unter anderem mit Knochenbrüchen in eine Klinik. Der Sachschaden fiel mit mehreren hundert Euro verhältnismäßig gering aus.


Mit gut 2,7 Promille hinterm Steuer

Seinen Führerschein an Ort und Stelle abgeben musste ein 33-jähriger Autofahrer, den eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Ravensburg am Sonntag kurz nach 6 Uhr im Stadtgebiet gestoppt hat. Bei der allgemeinen Verkehrskontrolle schlug den Beamten deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Nachdem ein Vortest einen Wert von über 2,7 Promille ergeben hatte, musste der Mann in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Weiterfahren durfte er nicht und wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.


Radfahrer stoßen zusammen – Polizei bittet um Hinweise

Wegen Fahrerflucht ermittelt das Polizeirevier Ravensburg, nachdem am Samstag kurz nach 19 Uhr in der Gartenstraße zwei Fahrradfahrer zusammengestoßen sind. Eine 15-Jährige war mit ihrem Mountainbike auf dem Radweg von der Ulmer Straße kommend unterwegs und bog im weiteren Verlauf nach rechts auf den Radweg neben der Gartenstraße ab. Dort kam ihr ein bislang unbekannter Radler, der entgegen der Fahrtrichtung unterwegs war, entgegen. Die beiden Fahrradfahrer stießen zusammen, wodurch die Jugendliche stürzte und sich leicht verletzte. Der Unbekannte, der zwischen 50 und 60 Jahre alt sein soll, einen Bart hat sowie eine Einkaufstüte mit sich führte, setzte seine Fahrt in der Folge fort. Die Beamten nehmen Hinweise zu dem Mann, der gebrochen Deutsch gesprochen haben soll, unter Tel. 0751/803-3333 entgegen.