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Junge Liberale Ravensburg-Bodensee fordern Rücktritt des FDP-Landesvorstands

Die Jungen Liberalen Ravensburg-Bodensee fordern nach der Wahlniederlage der FDP Baden-Württemberg den sofortigen und geschlossenen Rücktritt des gesamten Landesvorstands. Zudem sprechen sie sich für die unverzügliche Einberufung eines außerordentlichen Parteitags aus, auf dem über die zukünftige Ausrichtung der Partei entschieden werden soll.

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Aus Sicht der Jungen Liberalen ist das Wahlergebnis ein klarer Auftrag zur umfassenden Erneuerung der Partei. Diese müsse personell, strukturell und inhaltlich erfolgen. „Die Wahlniederlage ist ein deutlicher Auftrag zur Erneuerung. Doch statt einer konsequenten und schonungslosen Analyse erleben wir bislang vor allem fehlende Selbstkritik und mangelnden Reformwillen“, erklärt Marc Hoppe, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Ravensburg-Bodensee. Wer politische Verantwortung trage, müsse auch die Konsequenzen daraus ziehen. Ein „Weiter so“ an der Spitze der Partei würde das Vertrauen vieler Mitglieder sowie Wählerinnen und Wähler weiter beschädigen. „Die FDP in Baden-Württemberg braucht jetzt einen echten Neustart – personell, strukturell und inhaltlich. Dieser Neustart kann nur gelingen, wenn der Weg für neue Köpfe und neue Impulse freigemacht wird“, so Hoppe weiter.

Die Jungen Liberalen Ravensburg-Bodensee fordern daher: • den geschlossenen Rücktritt des gesamten FDP-Landesvorstands, • sowie die schnellstmögliche Einberufung eines außerordentlichen Parteitags, auf dem über die Zukunft der Partei entschieden wird. Die Mitglieder der FDP hätten Anspruch auf eine ehrliche Aufarbeitung der Wahlniederlage, neue Impulse und den Mut zu echten Reformen.