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Wangener lernen Leben retten 

WANGEN
In Wangen auf dem Wochenmarkt demonstrierten Bernd Harrer und Helmut Beck Jung und Alt das richtige Verhalten bei einem Herzstillstand an Reanimationspuppen. Die beiden Oberärzte der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin und Schmerztherapie sind selbst Notärzte und wissen, wie wichtig Ersthelfer bei einem solchen Notfall sind.

Weit über hundert Besucher interessierten sich für das Thema Wiederbelebung und manche trauten sich sogar selbst Hand an die Reanimationspuppen zu legen. „Das Schlimmste ist es, nichts zu tun“, erklärt Helmut Beck, „eine Herzdruckmassage bis zum Eintreffen des Notarztes kann entscheidend sein.“ Meist sind es Angehörige oder Freunde die bei einem Herzstillstand anwesend sind. Dann ist es wichtig, keine Angst zu haben und die drei einfachen Schritte zu beachten: prüfen, rufen, drücken. 100 bis 120 mal pro Minute sollte man bei einer Reanimation auf die Mitte der Brust drücken. Um den richtigen Rhythmus zu bekommen, kann man sich auch bekannte Lieder, wie Dancing Queen von ABBA oder Pokerface von Lady GaGa, ins Gedächtnis rufen und in diesem Takt die Herzmassage durchführen.

„Ein Leben retten. 100 pro Reanimation“ ist das Motto der „Woche der Wiederbelebung“, einer Initiative des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten e.V. und der Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. an der sich die Oberschwabenklinik mit dieser Veranstaltung beteiligte.

 

 

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