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TWS erhält Label „Klima Stadt Werk“ 

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) verleiht der Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) heute das Label „KlimaStadtWerk“ für den Zeitraum 2018 – 2020. Mit der Auszeichnung würdigt der Umwelt- und Verbraucherschutzverband Bestrebungen kommunaler Energieversorger im Bereich Klimaschutz und zeigt auf, wie in der Praxis CO2 eingespart werden kann.

Die TWS versorgt in ihrem Gebiet rund 53.000 Haushalte und Unternehmen mit Strom, Gas, Wasser und Wärme. 2001 ist die TWS aus der Fusion der Stadtwerke Ravensburg und Weingarten hervorgegangen und punktet seitdem vor allem in den Geschäftsfeldern Strom und Mobilität mit klimafreundlichen Lösungen.  „Mit der strategischen Herangehensweise, den Klimaschutz in allen relevanten Geschäftsbereichen seit vielen Jahren zu integrieren, beweisen die Technischen Werke Schussental eindrucksvoll ihre Vorreiterrolle. Die damit verbundene hohe Priorität des Klimaschutzes innerhalb des Unternehmens hat nach unserer Ansicht Vorbildcharakter. Die Auszeichnung ist mehr als verdient“, lobt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner das Engagement der Ravensburger.

Andreas Thiel-Böhm, Geschäftsführer der Technischen Werke Schussental, sagt: „Die TWS hat sich für den grünen Weg entschieden und setzt sich aus Überzeugung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit ein. Die Auszeichnung mit dem Label „KlimaStadtWerk“ durch die Deutsche Umwelthilfe freut uns sehr und zeigt uns, dass wir uns langfristig zukunftsfähig aufgestellt haben.“ Der Energieversorger setzt in seinem eigenen Kraftwerkspark konsequent auf erneuerbare Stromerzeugung: Im ganzen Bundesgebiet hat die TWS Windkraftanlagen mit einer gesamten Jahreserzeugungskapazität von 54,5 Gigawattstunden (GWh) errichtet oder übernommen. Im Bereich der Photovoltaik realisiert die TWS eine besonders lokale Stromerzeugung: In Bayern und Baden-Württemberg betreiben die Werke acht Klein- und Großanlagen mit einer Jahreserzeugungskapazität von 7,5 GWh. Zum Anteil von über 99 Prozent erneuerbare Energien in eigenen Stromerzeugungsanlagen tragen des Weiteren ein eigenes Wasserkraftwerk und ein Biomasse-Blockheizkraftwerk im Ravensburger Umkreis bei. Die zu nur 0,6 Prozent vorhandene fossile Stromerzeugung findet vollständig erdgasbasiert und sehr effizient in gekoppelter Erzeugung von Strom und Wärme statt.

Besonders im Bereich Mobilität hat die TWS Vorbildcharakter: Im unternehmenseigenen Fuhrpark wird konsequent auf alternative Antriebe gesetzt. Statt Benzinern oder Selbstzündern werden schon lange CO2-effizientere Erdgasautos eingesetzt. Nun werden diese, soweit möglich, Stück für Stück durch Elektroautos ersetzt. Den effizienten Fuhrpark können Mitarbeiter im Rahmen eines unternehmensinternen Carsharings auch privat nutzen. Auch im öffentlichen Nahverkehr tut sich etwas – mittlerweile sind viele Stadtbusse gasbetrieben. Zudem hat die TWS Ende 2017 eine E-Bike-Sharing-Station am Bahnhof in Betrieb genommen und will ihr klimafreundliches Mobilitätsangebot weiter ausbauen. Durch ein gut gepflegtes Wassernetz hat die TWS einen außergewöhnlich geringen Verlust von drei Prozent, wodurch weniger Wasser gefördert und aufbereitet werden muss. Das spart ebenfalls Strom. Außerdem wird konsequent auf energiesparende Pumpen gesetzt, sowie eine rückwärtslaufende Kreiselpumpe eingesetzt, mit der im Gefälle Strom erzeugt wird.

Neben unternehmenseigenen Effizienzmaßnahmen bietet die TWS für ihre Kunden ein Effizienzförderprogramm an, welches zahlreiche Maßnahmen umfasst und finanziell gut ausgestattet ist. Neben dem wichtigen Aspekt der Kundenbindung erwartet die TWS hier vor allem kundenseitige Effizienzgewinne.

Hintergrund:
Der Labelvergabe durch die Deutsche Umwelthilfe liegt eine ausführliche Bestandsanalyse der bisherigen Leistungen und Zielsetzungen in allen relevanten Geschäftsbereichen der TWS zu Grunde, welche im Rahmen von drei gemeinsamen Workshops erarbeitet und diskutiert werden. Mittels eines Erfassungstools wird der Status Quo des Unternehmens im Klimaschutz ermittelt und die Beiträge der Klimaschutzmaßnahmen zur Treibhausgasminderung berechnet. Die Stadtwerke erhalten abschließend einen ausführlichen Bericht, in dem die Klimaschutzleistungen zusammengefasst und anhand eines Rasters bewertet wurden.  Entwickelt wurde die Idee zum Klimaschutzlabel für Stadtwerke im Rahmen des Projektes „KlimaStadtWerk“, welches vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wurde.  Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen für Stadtwerke am Labelingprozess finden Sie unter https://www.duh.de/klimastadtwerk-label/

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